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Borkenkäfer, Zwangsnutzung und Waldbrandgefahr

Bei extremer Trockenheit wachsen die Wälder schlechter und werden anfällig auf Schädlinge wie den Borkenkäfer. Wegen Waldbrandgefahr wurde im letzten Sommer ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe ausgesprochen. Als langfristige Strategie bleibt vor allem die vorbeugende Verjüngung des Waldes mit weniger anfälligen Baumarten.

So gestalten Sie den eigenen Garten igelfreundlich

Wie kann man den eigenen Garten naturnah gestalten, damit sich Igel darin wohlfühlen? Es braucht dazu keine Wunder - jeder Garten kann igelfreundlich sein. Die Broschüre «Igelfreundlicher Garten» vom Igelzentrum zeigt, wie viel bereits einzelne neu gestaltete Bereiche bewirken können. Zum Beispiel ein Ast-Laub-Haufen oder ein bunter Blumenrasen, der eine Vielzahl von Schmetterlingen und anderen Insekten anzieht. Oder eine wilde Ecke, die Versteckmöglichkeiten bietet.

«Blinder» Einsatz von Insektengift im Wald

Das Insektengift Cypermethrin wird im Schweizer Wald in grossen Mengen auf geschlagene Baumstämme gespritzt. Es soll den Borkenkäfer fernhalten. Wie Cypermethrin auf Waldlebewesen wirkt, wurde vor seiner Zulassung allerdings nie untersucht. Kürzlich bewilligte das Parlament grössere Holzlager im Wald. Es provoziert damit einen entsprechend höheren Gifteinsatz. Die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz fordern ein Verbot der Giftkeule im Wald. Denn: Es gibt Alternativen

Wie seltene Schneckenarten gefördert werden können

Es mag überraschend klingen, aber 40% der Landschneckenarten in der Schweiz gelten als bedroht. In einem Pionierprojekt fördert der Verein Hot Spots deshalb gezielt Schneckenarten der Trockenwiesen und Ruderalflächen. Das Projekt stärkt bestehende Populationen und schafft geeignete Habitate für die bedrohten Arten.

Mit Hochstammobstbäumen das Klima schützen

Lebens- und Futtermittel produzieren und gleichzeitig das Klima schützen - geht das? Ja, eine Möglichkeit ist die Agroforstwirtschaft, die Kombination von Landwirtschaft mit der Nutzung von Bäumen auf gleicher Fläche. In der Schweiz sind Hochstamm-Feldobstanbau, Kastanien-Selven und Wytweiden Tradition. Nun erleben diese Agroforstsysteme sowohl im Ackerbau als auch in der Viehhaltung ein Comeback.

Wetterextreme stellen seltene Arten vor die Existenzfrage

Heiss und trocken oder kalt und nass – Wetterextreme bringen gefährdete Arten zunehmend in Bedrängnis. Häufen sich derartige Wetterphasen, führt dies über kurz oder lang auch zu Veränderungen in den artenreichsten Lebensräumen des Kantons, den Trockenwiesen und Mooren. Regenerationsmassnahmen können helfen.

Neue Aktionen für die Natur in der Orbe-Ebene

Naturflächen sind in der Orbe-Ebene südlich des Neuenburgersees inzwischen rar, und die Biodiversität hat stark abgenommen. Vor allem Schutzgebiete für Wasservögel und Wildtiere sind gefährdet. Um die Situation der Artenvielfalt zu verbessern plant die Alliance Vaudoise pour la Nature (AVPN) einen ganzen Strauss an kleinen und grossen Aktionen.

Erneut massives Amselsterben durch Usutu

Das massive Amselsterben des Hitzesommers 2018 wiederholt sich. Auch in diesem Jahr nimmt das durch das tropische Usutu-Virus ausgelöste Vogelsterben im Laufe des Augusts an Fahrt auf. NABU und Tropenmediziner bitten die Bevölkerung, kranke oder verendete Tiere zu melden und möglichst zur Untersuchung einzusenden.

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