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Wohin der Hase hoppelt

Wo Ackerland ökologisch stark aufgewertet wird, fühlen sich Feldhasen und bedrohte Vögel wohl. Das zeigen langjährige Zählungen der Schweizerischen Vogelwarte im schaffhausischen Klettgau. Die Region hat sich dank einer engen partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Naturschutz und Landwirtschaft zu einem Hotspot für die Biodiversität entwickelt.

Gibt es Rabenmütter unter den Saatkrähen?

Mit der Live-Webcam kann hautnah das Brutverhalten eines Saatkrähenpaares miterlebt werden. Das Projekt des Informationszentrums Eichholz will die verhärteten Fronten zwischen den geselligen und ruffreudigen Tieren und der Berner Stadtbevölkerung aufweichen.

Der Borkenkäfer auf dem Vormarsch: Selten war der Befall so hoch wie 2019

Im Jahr 2019 wurde der zweithöchste je registrierte Buchdruckerbefall in der Schweiz gemessen. Forschende der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) führen die massive Zunahme des Borkenkäfers auf die hohen Temperaturen im vergangenen Sommer und auf die extreme Trockenheit des Sommers 2018 zurück.

Kot offenbart Weltrekord

Als Pierre Mollet von der Vogelwarte den Vogelkot aufhob, ahnte er noch nicht, dass er einen sensationellen Fund in Händen hielt: Die Hinterlassenschaft stammte vom bisher ältesten Auerhuhn der Welt. Dieser Weltrekord gelang im Kanton Schwyz. Dieser setzt Schutzmassnahmen für das Auerhuhn um und überwacht dessen Bestände mit einer speziellen Monitoringmethode.

Die Forelle ist Fisch des Jahres 2020

Die Forelle ist der beliebteste Fisch der Schweiz - und einer der häufigsten. Doch er ist gefährdet, weil sich seine Lebensgrundlagen stark verändern. Um auf die Forelle und ihren Lebensraum aufmerksam zu machen, wurde sie vom Schweizerischen Fischerei-Verband SFV zum Fisch des Jahres 2020 gewählt.

Die Wildkatze ist das Tier des Jahres 2020

Pro Natura hat die Europäische Wildkatze (Felis silvestris) zur Botschafterin für wilde Wälder und vielfältige Kulturlandschaften erkoren. Einst war die elegante Jägerin der Ausrottung nahe. Heute breitet sich die Wildkatze wieder aus. Ganz gerettet ist die Art aber noch nicht.

Kehrt der Wiedehopf in die Nordwestschweiz zurück?

Seit 1972 ist der Wiedehopf aus der Nordwestschweiz verschwunden. Auch im grenznahen Ausland waren um die Jahrtausendwende nur noch kleine Restpopulationen am Fusse der Vogesen (F) und am Kaiserstuhl (D) zu finden. Dank intensiven Schutz- und Fördermassnahmen nehmen die grenznahen Populationen seither wieder zu: von weniger als zehn auf rund 200 Brutpaare. Damit wird auch eine Wiederbesiedlung der Nordwestschweiz realistisch.

Fische brauchen kühles Wasser

Nicht nur die Lufttemperatur erreichte im Sommer 2018 Spitzenwerte, sondern auch die Wassertemperaturen. Der aussergewöhnliche Sommer setzte den Fliessgewässern und seinen Bewohnern im Kanton Zürich besonders stark zu. Vor allem kälteliebende Fischarten wie die Bachforelle und die Äsche litten unter den extremen Wetterbedingungen.

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