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Extreme Wetterereignisse werden noch häufiger und heftiger

Mit extremen Wetterereignissen wie jüngst in der Schweiz und Deutschland oder gegenwärtig in Südeuropa ist in Zukunft vermehrt zu rechnen. Solche Extremereignisse werden weiterhin häufiger und heftiger. Dies sagt der sechste Sachstandsbericht des Weltklimarats IPCC. Die Sicherheit vieler Aussagen ist dank mehr Daten, besserem Verständnis der physikalischen Prozesse und verbesserter Modelle gegenüber dem letzten Bericht von 2013 deutlich gestiegen.

Vertraue nur dem, den du kennst?

Rabenvögel benutzen soziale Information, um sich vor Täuschung durch Artgenossen zu schützen: Sie reagieren ausschliesslich auf die Warnrufe von Individuen aus der eigenen Gruppe und ignorieren die Warnrufe anderer Artgenossen. Ähnliche Mechanismen könnten bei der Diversifizierung menschlicher Sprachen und insbesondere der Dialektbildung eine Rolle spielen.

Der Schutz der Natur bringt mehr wirtschaftlichen Nutzen als ihre Ausbeutung

Viele natürliche und naturnahe Lebensräume in der Schweiz sind heute verschwunden oder stehen kurz davor. Auch wenn sich zahlreiche Gesetzesartikel und sogar die Bundesverfassung...

Energiewende: Grosse Stromversorger im Hintertreffen

Die Analyse der Klima- und Umweltbelastung aus der Stromproduktion der vier grössten Stromversorger der Schweiz zeigt: Der Strommix von Axpo, Alpiq, BKW und Repower ist deutlich klima- und umweltschädlicher als der Schweizer Produktionsmix. Dabei lägen die Vorteile der erneuerbaren Alternativen auf der Hand – auch dank immer besserer Ökobilanz.

Nur wenige Schmetterlinge mögen das Stadtleben

Die sich stark ausbreitenden städtischen Lebensräume dürften auf lange Sicht einen Grossteil von Schmetterlingsarten gefährden. Nur Generalisten, die grosse Temperaturschwankungen tolerieren und sich von...

Weniger Flugverkehr während des weltweiten Lockdowns war positiv für das Klima

Hoher Flugverkehr treibt die Erderwärmung an, und dies nicht nur durch die Treibhausgasemissionen, sondern auch durch zusätzliche Wolkenbildung. Wissenschaftler*innen haben untersucht, in welchem Ausmass...

Eawag-Test mit Fischzellen ersetzt Tierversuche

Die OECD gibt grünes Licht für den an der Eawag entwickelten Toxizitätstest mit gezüchteten Fischzellen. Damit ist der Weg frei für Unternehmen und Behörden auf der ganzen Welt, die Umwelttoxizität von Chemikalien zu bestimmen, ohne dabei auf Tierversuche zurückgreifen zu müssen.

Die Sonne im Boden speichern

Im Winterhalbjahr fällt in unseren Breiten zu wenig erneuerbare Energie an, um die kalte Jahreszeit zu überbrücken. Die Forschung an saisonalen Speicher- und Umwandlungstechnologien läuft deshalb auf Hochtouren. Die Empa ist an einem internationalen Forschungsprojekt beteiligt, das eine unkonventionelle Lösung ins Auge fasst: Erneuerbarer Wasserstoff und Kohlendioxid werden zusammen in den Boden gepumpt, wo natürlich vorkommende Mikroorganismen die beiden Stoffe in Methan, dem Hauptbestandteil von Erdgas, umwandeln.

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