News Forschung

Forschung

Arktis: Biber könnten Auftauen des Permafrosts beschleunigen

In den letzten Jahrzehnten hat sich der Biber in der Arktis stark ausgebreitet. Die grossen Nagetiere verändern die Landschaften massiv, indem sie Dämme errichten und damit zahlreiche neue Seen schaffen. Das könnte Folgen für die gefrorenen Böden und das Klima der Zukunft haben.

Gentech-Mais bedroht Schmetterlinge

Viele Schmetterlings- und Mottenarten in Europa sind bedroht. Eine neue Studie zeigt, dass ein grossflächiger Anbau von gentechnisch verändertem Mais eine zusätzliche Bedrohung darstellen könnte.

Der sechste Sinn der Tiere: Ein Frühwarnsystem für Erdbeben?

Ob exakte Vorhersagen von Erdbeben möglich sind, ist unter Experten umstritten. Tiere scheinen die drohende Gefahr jedoch bereits Stunden zuvor zu spüren. Die kontinuierliche Beobachtung ihrer Aktivitätsmuster könnte die Vorhersage von Erdbeben verbessern.

Mit Samuraiwespen gegen die Marmorierte Baumwanze

Die aus Asien stammende Marmorierte Baumwanze verursacht in der Schweiz beachtliche Schäden im Obst- und Gemüsebau. Ihr natürlicher asiatischer Gegenspieler, die Samuraiwespe,...

Die komplexen Klangwelten der Fledermäuse

Zwei Schatten umschwirren sich in der Abenddämmerung. In einem wilden Tanz von Jäger und Beute jagt eine Fledermaus einen Nachtfalter. Eine Verfolgungsjagd wie diese lässt das Herz von Holger Goerlitz höherschlagen. Der Leiter einer Emmy Noether Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen erforscht, wie sich Fledermäuse und Insekten gegenseitig mithilfe von Schall wahrnehmen.

Die Vogelwelt der Schweizer Alpen verliert an Vielfalt

Im Schweizer Hochgebirge nimmt die Diversität von Vögeln immer mehr ab, wie eine gemeinsame Studie der Universität Zürich und der Schweizerischen Vogelwarte...

Westlicher Alpenmohn – Die ungewisse Zukunft der Glazialrelikte

Mit seinen grossen, leuchtend weissen Blüten darf Papaver occidentale als wahres Emblem der Westlichen Voralpen gelten. Mit seiner Vorliebe für Kälte und steile Schutthalden ist dieses Glazialrelikt aber auch ein Spezialist der Extreme. Ein Forscherteam der Universitäten Freiburg und Bern sowie des Naturhistorischen Museums Freiburg wollte wissen, wie es diesem Gast aus einer anderen Epoche heute geht und welche Herausforderungen ihn in einer immer wärmeren Zukunft erwarten.

Steigende Wassertemperaturen bedrohen Vermehrung vieler Fischarten

Die Folgen des Klimawandels für die globalen Fischbestände sind viel grösser als bisher angenommen. Weil paarungsbereite Fische und ihr Nachwuchs besonders wärmeempfindlich sind, könnten künftig bis zu 60 Prozent aller Arten gezwungen sein, ihre angestammten Laichgebiete zu verlassen.

TOP-NEWS

X
X