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Wissenschaftler*innen warnen vor Ausbreitung invasiver Arten

Die Anzahl gebietsfremder Arten nimmt rasant zu, aktuell gibt es weltweit bereits mehr als 18'000 dieser Arten. Ein kleiner Teil gebietsfremder Arten sind invasiv und sorgen in ihren neuen Lebensräumen für eine Menge von Problemen, wie beispielsweise die Verdrängung einheimischer Arten. Wissenschaftler*innen warnen daher eindringlich vor der steigenden Bedrohung durch invasive Neobiota. Um die Eindringlinge aufzuspüren, ihre Ausbreitung zu kontrollieren und möglichst zu stoppen, sei ein sofortiges Handeln nötig.

Erfolg: Moratorium für Wasserkraftprojekte in Bosnien-Herzegowina beschlossen

Das Parlament der Föderation in Bosnien-Herzegowina hat Ende Juni ein Moratorium für alle neuen Kleinwasserkraftwerke im Land beschlossen. Das heißt, es werden keine neuen Kraftwerke mehr genehmigt und bei bereits genehmigten Projekten soll überprüft werden, ob die Genehmigung rechtens war oder nicht. Damit kommt das Parlament einer langjährigen Forderung von Umweltschützern und großen Teilen der Bevölkerung nach.

Mückenbekämpfung mit Biozid Bti schadet insektenfressenden Tieren

Bei der Bekämpfung von Stechmücken wird in vielen Ländern seit Jahrzehnten Bti eingesetzt, ein Biozid auf Basis des Bakteriums Bacillus thuringiensis. Bti wird auch in einigen Naturschutzgebieten der Schweiz versprüht, so in den Thurauen ZH. Eine neue Studie fasst zusammen, welche Organismen durch Bti getötet werden und wie das die Nahrungskette beeinflusst.

Finanzplatz: Schweiz auf dem Weg zum fossilen Klima-Schlusslicht?

Ende Juni veröffentlichte der Bundesrat den Bericht «Nachhaltigkeit im Finanzsektor Schweiz». Während die EU bei der klimaverträglichen Umlenkung der Finanzanlagen durch Banken, Versicherungen, Vermögensverwalter und Pensionskassen mit wirksamen Vorschriften vorangeht, verengt die Schweiz den Fokus auf die Transparenz und die Verfügbarkeit vergleichbarer Informationen für die Marktteilnehmer. Damit vergibt sich der Bundesrat, dass der Finanzsektor seinen essentiellen Beitrag zur Erreichung der globalen Klimaziele leistet.

Neue Spinnengattung zu Ehren Greta Thunbergs beschrieben

Auf Madagaskar wurde eine neue Spinnengattung entdeckt: Unter dem Namen Thunberga werden nun fünf Arten innerhalb der Riesenkrabbenspinnen zusammengefasst. Der Name soll dabei bewusst an die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg und ihr Engagement gegen den Klimawandel erinnern. Der Entdecker Peter Jäger will damit auf die Bedrohung der madagassischen und globalen Artenvielfalt aufmerksam machen.

Die Bevölkerung bestimmt die Zukunft von Naturpärken

In nächster Zeit entscheidet sich die Zukunft mehrerer Pärke von nationaler Bedeutung. Sie müssen beim Bund die Erneuerung des Parklabels beantragen. Dabei sind sie auch auf die Zustimmung der lokalen Bevölkerung angewiesen. Wovon diese abhängen kann, zeigt ein neues Faktenblatt der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT).

«Wir zeigen, dass es Platz für Wildnis braucht»

Gute Neuigkeiten für Wildnis: Ab Sommer macht Pro Natura mit ihrer Kampagne «Wildnis – mehr Freiraum für die Natur!» auf die Bedeutung naturnaher Landschaften aufmerksam. Gemeinsam mit Mountain Wilderness Schweiz wird die Stimme für Wildnis lauter. Ein Interview mit Pro Natura-Kampagnenleiter Jan Gürke.

Windparks entlang von Zugrouten töten viele Fledermäuse

Entlang der Schwarzmeerküste Rumäniens und Bulgariens verläuft die Via Pontica, eine bedeutende Zugstrecke für Vögel in Osteuropa. Auch Fledermäuse nutzen diese Route. Genau hier wurden wegen guter Windverhältnisse in den vergangenen Jahren zahlreiche Windparks installiert, bei denen die gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen zum Schutz von Fledermäusen bislang kaum umgesetzt werden.

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