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Am 1. Nationalen Heckentag Lebensraum für Biodiversität schaffen

Am Samstag, dem 26. Oktober, findet der erste Nationale Heckentag statt. Ziel ist, in der ganzen Schweiz gemeinsam möglichst viele Hecken zu pflanzen! Ausserdem informiert der Verein Heckentag Schweiz über die Bedeutung der Hecken für Vögel und Insekten. Denn deren Lebensraum schwindet drastisch.

Borkenkäfer, Zwangsnutzung und Waldbrandgefahr

Bei extremer Trockenheit wachsen die Wälder schlechter und werden anfällig auf Schädlinge wie den Borkenkäfer. Wegen Waldbrandgefahr wurde im letzten Sommer ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe ausgesprochen. Als langfristige Strategie bleibt vor allem die vorbeugende Verjüngung des Waldes mit weniger anfälligen Baumarten.

Referendum gegen missratenes Jagdgesetz ist unabdingbar

Während die Welt mit der Klima- und der Biodiversitätskrise ringt, verabschiedet sich das Schweizer Bundesparlament vom Artenschutz. Was mit einer erleichterten Wolfsregulierung begann, schiesst nun weit über diese hinaus und trifft den Artenschutz in seinen Grundfesten. Pro Natura, WWF Schweiz, BirdLife Schweiz, Gruppe Wolf Schweiz sowie zooschweiz lancieren deshalb heute, am 8. Oktober, das Referendum gegen dieses missratene Gesetz.

Gefährliche Reise in den Süden

Zurzeit durchfliegen Millionen von Vögeln die Schweiz. Doch geeignete Rastgebiete fehlen in der intensiv genutzten Landschaft oft und die Reise in den Süden ist gefährlich: Unzählige Wilderer warten rund ums Mittelmeer auf die gefiederten Weltenbummler. Die BirdLife-Partner kämpfen engagiert für die Zugvögel, wie aktuelle Erfolgsstorys zeigen.

Abschuss von vier Wölfen zur Regulation des Beverinrudels

Diesen Sommer ereigneten sich am Heinzenberg und im Safiental im Streifgebiet des Beverinrudels mindestens 15 Risse aus Ziegenherden, die durch Herdenschutzmassnahmen geschützt waren. Das Verhalten dieses Wolfsrudels wird daher als problematisch klassifiziert und Regulationen sind geplant: es sollen bis nächsten Frühling vier Wölfe geschossen werden. Die Gruppe Wolf Schweiz bedauert dies, akzeptiert die Regulierung jedoch.

So gestalten Sie den eigenen Garten igelfreundlich

Wie kann man den eigenen Garten naturnah gestalten, damit sich Igel darin wohlfühlen? Es braucht dazu keine Wunder - jeder Garten kann igelfreundlich sein. Die Broschüre «Igelfreundlicher Garten» vom Igelzentrum zeigt, wie viel bereits einzelne neu gestaltete Bereiche bewirken können. Zum Beispiel ein Ast-Laub-Haufen oder ein bunter Blumenrasen, der eine Vielzahl von Schmetterlingen und anderen Insekten anzieht. Oder eine wilde Ecke, die Versteckmöglichkeiten bietet.

Ein Lied zur Kritik an Windturbinen

Michel Bühler, der bekannte Musiker aus der Romandie, hat sein erstes deutsches Lied «Windturbinen» veröffentlicht. Sein Kampf gilt den «Aktionären der Ökologie», welche in seiner Heimat Hunderte industrielle Windkraftanlagen errichten wollen. Denn die Windturbinen dienen als Profitquelle, nicht dem Umweltschutz, so der Songtext.

«Blinder» Einsatz von Insektengift im Wald

Das Insektengift Cypermethrin wird im Schweizer Wald in grossen Mengen auf geschlagene Baumstämme gespritzt. Es soll den Borkenkäfer fernhalten. Wie Cypermethrin auf Waldlebewesen wirkt, wurde vor seiner Zulassung allerdings nie untersucht. Kürzlich bewilligte das Parlament grössere Holzlager im Wald. Es provoziert damit einen entsprechend höheren Gifteinsatz. Die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz fordern ein Verbot der Giftkeule im Wald. Denn: Es gibt Alternativen

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