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Agrarlobby setzt sich durch: Stillstand auf Kosten der Natur

Die vier Umweltorganisationen Pro Natura, WWF Schweiz, BirdLife Schweiz und Greenpeace Schweiz sind entsetzt, dass die Wirtschaftskommission des Ständerates die Beratung der Agrarpolitik AP22+ stoppen will. Das heisst, jahrelang soll nichts gegen die gravierenden Missstände in der Landwirtschaft unternommen werden. Die Kommission weigert sich damit, den Verfassungsauftrag zur Ernährungssicherheit umzusetzen. Durch die Verzögerung werden die Umweltprobleme weiter zunehmen, wird die Biodiversität weiter abnehmen und wird der Rückhalt für die Landwirtschaft in der Bevölkerung gefährdet. Inakzeptabel!

Todesfallen für Grossvögel endlich eliminieren

Jahr für Jahr kommen in der ganzen Schweiz gefährdete Grossvögel an Leitungsmasten um, welche nicht gegen Stromschlag durch Vögel gesichert sind. Diese massive Gefahr für Störche und Uhus lässt sich leicht beheben. BirdLife Schweiz begrüsst deshalb die vom Bundesrat geplante Revision der Leitungsverordnung. Der Naturschutzverband fordert aber eine raschere Gangart, damit in unserem Land nicht noch mehr Grossvögel absolut unnötigerweise sterben.

Voting: Schmähpreis für besonders absurde Transporte

Wer erhält dieses Jahr den «Teufelsstein» für besonders absurde Transporte? Die Alpen-Initiative nominiert drei Schweizer Unternehmen: Die Migros für Gewürzgurken aus Vietnam,...

Turteltauben-Zug online mitverfolgen

Vier vom Naturschutzbund Deutschland besenderte Turteltauben brechen demnächst Richtung Sahelzone auf. Sie liefern wertvolle Daten über die Zugwege und Überwinterungsgebiete, die für den Schutz der Art enorm wichtig sind. Die Zugrouten können dabei in Echtzeit im Internet verfolgt werden.

Tigermücke melden – was muss ich tun?

Wer eine Tigermücke entdeckt, kann und soll den Fund elektronisch unter www.muecken-schweiz.ch mit einer Nahaufnahme melden. So können neu auftretende Tigermücken-Populationen früh entdeckt werden, so dass sich die exotischen Plagegeister möglichst nicht etablieren können.

Sind alternative Antriebe klimafreundlicher?

Sollen vermehrt strom- und wasserstoffbetriebene Fahrzeuge zum Klimaschutz beschafft werden? Aktuelle Ergebnisse einer Umweltbilanz im Auftrag von Stadt und Kanton Zürich zeigen,...

Heckengeister & Klettermeister – bitte melden!

Sie haben Kulleraugen, sind charismatisch und unverwechselbar: Unsere einheimischen Bilche. Es handelt sich dabei um Siebenschläfer, Haselmaus und Gartenschäfer. Wie geht es diesen Arten und wo kommen sie heute noch vor? Um mehr über die aktuelle Verbreitung unserer Bilche zu erfahren, ruft das Naturmuseum Solothurn die Bevölkerung auf, Beobachtungen aus dem Kanton Solothurn sowie dem Berner Mittelland und Berner Jura zu melden. Die neugewonnenen Informationen werden für den Schutz und Fördermassnahmen dieser Arten eingesetzt. Auf die Beobachtung eines Gartenschläfers aus dem Jurabogen ist gar eine Belohnung ausgesetzt.

Klimabewegung: Aufruf zu nationalem Streik am 4. September

Die Klimabewegung nimmt wieder Fahrt auf und gibt bekannt, den Protest gegen die Untätigkeit der Regierungen und der Wirtschaft intensivieren zu wollen. Darum ruft die Bewegung am 4. September national zu einem Streik auf und plant eine Protestwoche während der Herbstsession des Parlaments.

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