StartNewsAktion«Stoppen Sie das Wolfs-Massaker!» - Petition jetzt unterschreiben

«Stoppen Sie das Wolfs-Massaker!» – Petition jetzt unterschreiben

Der Bundesrat plant über den Verordnungsweg den Wolfsbestand drastisch zu reduzieren. Dies ohne die gesetzlichen Grundlagen zu beachten und den Volkswillen zu respektieren. Aus diesem Grund wurde die Petition «Stoppen Sie das Wolfsmassaker!» lanciert.

Am 28. August wurden BirdLife Schweiz, Gruppe Wolf Schweiz, Pro Natura und WWF Schweiz von der Direktion vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) dazu eingeladen, Stellung zum Entwurf der Jagdverordnung auf Grund der Revision des Jagdgesetzes zu nehmen. Das BAFU setzte dafür eine Frist von sechs Arbeitstagen. In der Stellungnahmen schreiben die vier Organisationen, dass Sie den Verzicht auf eine ordentliche Vernehmlassung als rechtswidrig betrachten.

Weiter schreiben BirdLife Schweiz, Gruppe Wolf Schweiz, Pro Natura und WWF Schweiz, dass die Verwaltung und das Department mit der neuen Verordnung den Wolfsbestand pauschal von heute 31 Rudel auf 12 Rudel zusammenschiessen lassen wollen (naturschutz.ch berichtete). Das entspricht einer Reduktion von 60 Prozent des heutigen Wolfsbestandes.

Aus diesem Grund wurde die Petition «Stoppen Sie das Wolfs-Massaker!» lanciert. Diese fordert Bundesrat Albert Rösti auf, auch in der Frage der Schweizer Wolfsbestände und ihrer allfälligen Regulierung die rechtsstaatlichen Grundsätze zu wahren.

Unterschreiben Sie jetzt die Petition für das Lebensrecht der einheimischen Wölfe!

10 Kommentare

  1. die Urangst vor Wölfen wird seit Jahrhunderten geschürt und ist immer noch sehr präsent, viel wichtiger wäre gezielte Aufklärung über richtiges Verhalten bei Begegnungen und Nutztiere sollen durch ihre “Nutzer” sinnvoll geschützt werden, in der freien Natur sorgt der Wolf für einen gesunden Wildbestand, also auch für ein natürliches Ökosystem

    • Bin absolut der gleichen Meinung. Zuerst hat man versucht, die Wölfe wieder anzusiedeln, und jetzt sollen sie wieder weg. Für einige Leute ist Schafe züchten ein Hobby, dann sollen sie ihre Tiere auch entsprechend schützen.

    • Die Angst vor Wölfen hatte vor einigen hundert Jahren vermutlich sogar durchaus ihre Berechtigung, weil ein Riss von Nutztieren die wirtschaftliche Existenz und dadurch sogar das Leben der Familie der betroffenen Bauern gefährden konnte. Heute allerdings ist die Angst vor dem Wolf zumindest in unseren Breitengraden nur noch als kulturelle Prägung zu verstehen und entbehrt jeglicher Rationalität.

  2. Danke für die Initiative und viel Erfolg!! Es ist einfach ein Skandal und ein Widerspruch zu unseren Zielen der Zukunft, die auf Nachhaltigkeit basieren (Umwelt, Ökonomie und Gesellschaft).
    Ich hoffe, dass der Blödsinn von unserem “lieben” Bundesrat Rösti mit seinen unlogischen und nicht ökologischen Bauernpositionen damit ausgeschaltet wird.

  3. Die Angst vor Wölfen hatte vor einigen hundert Jahren vermutlich sogar durchaus ihre Berechtigung, weil ein Riss von Nutztieren die wirtschaftliche Existenz und dadurch sogar das Leben der Familie der betroffenen Bauern gefährden konnte. Heute allerdings ist die Angst vor dem Wolf zumindest in unseren Breitengraden nur noch als kulturelle Prägung zu verstehen und entbehrt jeglicher Rationalität.

  4. Der Wolf zählt in unseren Breitengraden absolut nicht zu den vom Aussterben bedrohten Arten. Genau wie Fuchs, Wildschwein oder Rotwild sollte er in seinen Bestandszahlen reguliert werden. Die stark steigenden Bestandszahlen (siehe Niedersachsen) gefährden Nutztierbestände, die zur Erhaltung der Landschaft dringend benötigt werden. Dies ist kein Votum zur Ausrottung des Wolfes. Die ständigen Anfeindungen von Wolfsbefürwortern und Wolfsgegner helfen dem Wolf für eine gerechte Zukunft nicht.

  5. Ohne Wolf würde es keine Hunde geben auch wenn ich Katzenfreund bin.Dann sollen sie doch die Wölfe betäuben und nach Kroatien bringen,da lässt man sie in Ruhe,da dürfen alle Tiere in Frieden leben.Warum gibt es denn so viele Schafe,dann sollen sie anders unterbringen.

  6. Wenn man bedenkt, daß die Landwirtschaft in Deutschland mit jährlich rund 100 Milliarden Euro gefördert wird und dabei lediglich rund 10 Milliarden Euro Ertrag erwirtschaftet wird. Daß selbst der deutsche Bauernbund eine Tagung einberief, daß das so nicht mehr weitergehen kann, dann frage ich mich allen Erstes, ob man mit der Wolfsdebatte nicht von unangenehmen anderen Zahlen ablenken will. Ok, es dreht sich hier um Deutschland, aber auch in Österreich sind die Zahlen in Relation ähnlich. Warum sollten die nicht auch in der Schweiz ähnlich gelagert sein?
    Anstatt wirklich froh zu sein, einen natürlich Helfer zu haben wird in kleinkarierter Art und Weise auf Schäden verwiesen, die durch andere ständige Ereignisse ein mannigfaches Mehr an Problemen aufwerfen und verursachen. Nur, der Wolf hat halt leider keine Lobby und so mancher Politiker nützt das leider in populistischer Art und Weise für seine Position aus.

  7. In Norditalien Spanien, und Nordportugal haben sie Herdenschutzhunde und können mit dem Wolf leben.
    Bevor unsere Schafe nicht mit Herdenschutzhunden bewacht werden und korrekte Schutzzäune bestehen, sollte ein Wolfabschuss verboten sein.
    Wölfe gehen kein Risiko ein, sie wissen genau, sollten sie verletzt werden gleicht das einem Todesurteil

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