Dossier: Gruppe Wolf Schweiz

Schon wieder mutmasslicher Wolfshybride geschossen

Ende vergangener Woche wurde ein mutmasslicher Wolfshybride im Churer Rheintal durch die Wildhut erlegt. Verschiedene Hinweise deuten darauf hin, dass das männliche Tier mit...

Wolf wegen Verdacht auf Hybridisierung erlegt

Ende Januar wurde im Wallis ein sehr dunkel gefärbter Wolf von Wildhütern erlegt, weil er für ein Wolf-Hund-Hybrid gehalten wurde. Nun zeigen aber die Analysen, dass diese Vermutung falsch war: Beim erlegten Tier handelt es sich genetisch um einen reinen Wolf.

Bleibt die Koexistenz von Mensch und Wolf weiterhin möglich?

Der Bestand an Wölfen in der Schweiz wächst. Parallel dazu steigt die Anzahl der Risse von Nutztieren, jedoch viel weniger stark als die Zunahme des Wolfsbestandes. Alppersonal, BäuerInnen und Behörden lernen laufend, besser mit der Wolfspräsenz umzugehen - die Anzahl Risse pro Wolf und Jahr geht zurück.

Regulierung von auffälligen Wölfen

Der Kanton Graubünden beantragt die Regulierung des Wolfsrudels am Piz Beverin. Im Fall des Beverin-Rudels sei es nicht nur zu Rissen an Nutztieren, sondern auch zu Drohverhalten durch Wölfe gegenüber Hirten mit Hütehunden gekommen. Das Wolfskonzept bietet hier Lösungen.

Deutlich mehr Wolfsabschüsse durch revidierte Jagdverordnung

Die Anassung der Jagdverordnung Mitte Juli stellt ein erhebliches Entgegenkommen an die Landwirtschaft und Bergbevölkerung dar. Nun sollen zunächst Erfahrungen mit der revidierten Jagdverordnung gesammelt werden, bevor vorschnell erneut eine Lockerung des Wolfsschutzes auf gesetzlicher Ebene gefordert wird.

Massiv weniger Risse dank Herdenschutz: Die Surselva zeigt, wie es geht!

Im ersten Halbjahr 2021 wurden in Graubünden gerade mal sechs Wolfsangriffe verzeichnet, davon drei in der Surselva. Dies ist ein bedeutender Rückgang gegenüber dem Vorjahr, als im selben Zeitraum rund 15 und davon alleine im Monat Juni neun Angriffe auftraten, vornehmlich in der Surselva. Dies obwohl die Wolfspopulation weiter wächst.

Mehr Unterstützung für Herdenschutz nötig

Kürzlich hat der Bundesrat die revidierte Jagdverordnung auf den 15. Juli 2021 in Kraft gesetzt. Die Naturschutzorganisationen unterstützen alle Massnahmen, die das Zusammenleben von Bergbevölkerung und Wolf sowie die Erhaltung der regionalen Wolfsbestände fördern.

Wolf im Berggebiet – mehr Unterstützung gefordert

Bis Mitte kommender Woche läuft die Vernehmlassung zu Anpassungen der Jagdverordnung. Aus Sicht der Naturschutzorganisationen erfüllen die vorgeschlagenen Änderungen drei entscheidende Vorgaben weitgehend: Einhaltung des Volkswillens nach dem Nein zum Jagdgesetz, Förderung des Zusammenlebens von Wolf und Bergbevölkerung und Erhaltung der regionalen Wolfsbestände.

Wer Hirsche sät, wird Wölfe ernten

Die Wolfspopulation der Schweiz wächst. Auch dieses Jahr ist die Bildung neuer Rudel absehbar. Für die Grösse der Wolfspopulation hat die Besiedlungsdichte durch den...

Zusammenleben von Wolf und Bergbevölkerung

Der Schutz der gefährdeten Säugetiere und Vögel und das Zusammenleben von Mensch und Wildtieren müssen verbessert werden. Dieses Ziel hat das Stimmvolk im letzten...
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