Dossier: Wolf

Ständeratskommission stoppt ausgewogene Jagdgesetz-Revision

Die ständerätliche Umweltkommission hat beschlossen, dass es keine neue Revision des Jagdgesetzes geben soll. Hingegen fordert sie vom Bundesrat eine Anpassung der Jagdverordnung. Die Umweltorganisationen...

Muchetta-Wolfsrudel verhält sich bisher unauffällig

Mit der Einkehr der kalten Jahreszeit zieht das Wild im Parc Ela in seine gewohnten Wintereinstandsgebiete. Was die Wölfe machen, die sich in der...

Jungwölfe on tour: Kein Grund zur Panik!

In mehreren Gebieten am Alpen-Nordrand sorgen Wölfe für Aufsehen. Im Gantrisch-Gebiet, am Pilatus und in Appenzell-Ausserhoden sowie im Rheintal sind Wölfe unterwegs, die oft...

Nach der Jagdgesetz-Abstimmung: Jetzt muss die Biodiversität Vorrang haben

Das Schweizer Stimmvolk schickt das Jagdgesetz an den Absender zurück. Es ist das Zeichen für ein Umdenken und eine klare Forderung: Jetzt muss es mit dem Schutz der Natur und der Biodiversitätsförderung endlich vorwärts gehen.

Herdenschutz statt Wolfsabschuss!

In den vergangenen Wochen sorgten Wolfsrisse immer wieder für Schlagzeilen. Fälschlicherweise wurde in den Medien mehrmals der Eindruck vermittelt, dass Herdenschutzmassnahmen nicht funktionieren würden und der Wolfsabschuss die einzige Lösung sei. Das neue Jagdgesetz schiesst aber über das Ziel hinaus und löst die Probleme nicht.

Wegen Wölfen in Panik geratene Mutterkühe?

Zurzeit häufen sich Meldungen, dass Wölfe Mutterkuhherden in Panik versetzen, die damit zur Gefahr für Touristen werden können. Mutterkühe verteidigen ihre Kälber nicht nur gegen Grossraubtiere, sondern auch gegen Biker, Wanderer und Hunde, welche den Kälbern zu nahe kommen. Um Konflikten vorzubeugen, ist es wichtig, Hinweistafeln zu beachten, Begleithunde an die Leine zu nehmen und die Herde grossräumig zu umgehen.

Surselva: Fehlender Herdenschutz gefährdet alle Schafe und Ziegen

In der Schweiz bilden sich weitere Wolfsrudel. Besonders ist die Situation in der Surselva, in der mittlerweile von einer flächendeckenden Rudelpräsenz auszugehen ist. Der Herdenschutz ist dort wichtiger denn je. Trotz vieler positiver Beispiele mit gut geschützten Nutztieren, weiden dort aktuell noch immer auch ungeschützte Schafe und Ziegen. Weil Wölfe so lernen, Nutztiere zu erbeuten, wird sich das auf lange Zeit negativ auf die Kleinviehhaltung auswirken. Landwirte, die heute schon vorbildlich Herdenschutz betreiben, sind damit die Leidtragenden, wenn sich andere dem Herdenschutz verweigern.

Wie Wölfe ihre neue Heimat auswählen

Wölfe halten sich bei der Wiederansiedlung hauptsächlich in Gebieten auf, wo sie viel Beute wie Rot- und Rehwild vorfinden. Dies zeigt eine neue Studie von Forschenden der Universität Bern, die vier Winter lang die Aufenthaltsorte von Wölfen im Wallis verfolgten. Diese Erkenntnis ist wertvoll, um Konflikten zwischen den Raubtieren und der Bevölkerung vorzubeugen.

Film «Die Rückkehr der Wölfe»

Am 7. November 2019 started «Die Rückkehr der Wölfe» schweizweit im Kino. 150 Jahre nachdem der Wolf in Mitteleuropa ausgerottet wurde, erobert er sich unaufhaltsam seinen Platz zurück. Sind Wölfe gefährlich für den Menschen; ist ein Zusammenleben möglich? Der Wolf spaltet die Meinungen und seine Rückkehr lässt die Ablehnung des Menschen neu aufleben. Der Wolf und das Thema stehen im Mittelpunkt; die Menschen erzählen mit ihren Erlebnissen die Geschichte. Ein spannender Film - wir verlosen 3 x 2 Tickets!

Abschuss von vier Wölfen zur Regulation des Beverinrudels

Diesen Sommer ereigneten sich am Heinzenberg und im Safiental im Streifgebiet des Beverinrudels mindestens 15 Risse aus Ziegenherden, die durch Herdenschutzmassnahmen geschützt waren. Das Verhalten dieses Wolfsrudels wird daher als problematisch klassifiziert und Regulationen sind geplant: es sollen bis nächsten Frühling vier Wölfe geschossen werden. Die Gruppe Wolf Schweiz bedauert dies, akzeptiert die Regulierung jedoch.
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