Gemäss einem Diskussionspapier des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW) soll die Zukunft der Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft mit mehr Nachhaltigkeit gesichert werden. Dabei sollen die Bedürfnisse der Konsumenten und die Erwartungen der Bevölkerung mit einer ökonomisch erfolgreichen, ökologisch optimalen und sozial verantwortungsbewussten Nahrungsmittelproduktion erfüllt werden.
Die Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW hat neue Rebsorten gezüchtet. Sie sind gegen Falschem Mehltau, Echtem Mehltau und Traubenfäule resistent. Damit kann der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln deutlich gesenkt werden.
Das Bundesamt für Umwelt hat das Projekt Parc Adula der Kantone Graubünden und Tessin gutgeheissen. Damit kann ein zweiter Schweizer Nationalpark errichtet werden.
In den Regenwäldern Madagaskars hat ein Forscherteam eine bisher unbekannte Chamäleon-Art entdeckt. Um auf die Bedrohung dieser Reptilienart und ihres Lebensraums aufmerksam zu machen, haben die Forscher das Chamäleon nach dem Dschungelhelden Tarzan benannt: Calumma tarzan.
Der Bundesrat will die gesetzlichen Grundlagen für die Einführung von Umweltzonen in Städten schaffen. Das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat einen entsprechenden Verordnungsentwurf ausgearbeitet. Mit diesem Instrument können Kantone und Städte bestimmen, dass Motorfahrzeuge mit besonders hohen Schadstoffausstoss eine von ihnen definierte Zone nicht mehr befahren dürfen.
Europäische Agrarwissenschaftler und Artenschützer engagieren sich im EU-Projekt AEGRO unter der Leitung des Julius Kühn-Instituts, gefährdete Wildpflanzenarten zu erhalten, die mit Kulturpflanzen wie Weizen, Gerste oder Rüben verwandt sind. Dies soll in ihrer natürlichen Umgebung geschehen. Ziel des Projektes ist, die bestehenden Instrumente des Artenschutzes für solche Pflanzen einzusetzen. Damit soll die gegenwärtige und zukünftige Ernährung durch Ressourcen nachhaltig gesichert werden.
Rund 200 Entscheidungsträger und Engagierte aus den Bereichen Natur- und Landschaftsschutz sowie Windenergie diskutierten heute im Berner Rathaus, wie Windstrom naturverträglich gewonnen werden kann. Trotz der gemeinsamen Zielsetzung mehr Strom aus erneuerbaren Energien zu gewinnen, sind die Interessen unterschiedlich. Die Frage “saubere Stromproduktion oder unverbaute Natur?” ist aktuell.
Zum UNO-Jahr der Biodiversität hat Coop in Zusammenarbeit mit Pro Natura über eine Million Wildblumen-Samentüten an Kundinnen und Kunden verteilt. Ziel der Mitmach-Aktion war es Balkone und Gärten mit einheimischen Wildblumen auszustatten und die Menschen für die Biodiversität zu sensibilisieren. Die Wildblumen erfreuen nicht nur das Auge sondern dienen auch als Futterpflanzen für Schmetterlinge und andere Insekten. Durch die finanzielle Unterstützung von Coop wird Pro Natura in den nächsten Jahren 280′000 m2 geschützte Trockenwiesen erhalten und aufwerten. Diese Fläche entspricht 1 m2 pro an der Aktion teilnehmende Person.
Der Kanton Bern hat ein neues Bienenförderungs-Konzept lanciert. Das Konzept soll dem Rückgang der Imkerinnen und Imker sowie der Bienenvölker entgegenwirken und besteht aus fünf Säulen: Unterstützung von Lehrbienenständen, Ausbau des Kurswesens, Intensivierung der Krankheitsbekämpfung, Verbesserung der Bienenweide sowie die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Imkerei und Landwirtschaft.
Plastikabfall ist der schlimmste Meeresverschmutzer schreibt ein US-Forscherteam im Fachmagazin Science. Während 22 Jahren haben die Wissenschaftler die Menge von Plastikabfall im Atlantik untersucht. Sie kommen zum Schluss, dass obwohl die Abfallmenge in den letzten Jahren ihren Höhepunkt erreicht hat, gibt es zuviel Plastikabfall in den Meeren.