Hecken erfüllen in der Landschaft verschiedenste Aufgaben. Neben dem ökologischen Wert als Lebensraum, Versteck, Nahrungsquelle und Brutplatz für diverse Tierarten dienen sie als Wind- und Wetterschutz sowie als Brutstätten für Nützlinge. Ebenso liefern Hecken dem Menschen Nahrung sowie Nutzholz und strukturieren die Landschaft. Weiter können Hecken den Boden stabilisieren und den Wasserhaushalt im Umfeld regulieren. Im Kurs lernen Sie, wie dieser Lebensraum als Vernetzungsstruktur in der intensiv genutzten Landschaft optimal angelegt und bewirtschaftet wird. Zielgruppe: Der Kurs richtet sich an Fachleute aus der grünen Branche und interessierte Arealbesitzer, die in ihrem Umfeld einen tatsächlich fundierten Beitrag zur Biodiversitätsförderung sowie zur Vernetzung von Lebensräumen leisten werden: Interessensvertreter*innen aus Naturschutz-, Landschaftsentwicklungs- und Vernetzungskommissionen, NGOs sowie Bildungsverantwortliche Werkhofpersonal, Hauswarte von öffentlichen und privaten Grünanlagen Entscheidungstragende auf kommunaler und kantonaler Ebene Unternehmer*innen aus Landwirtschaft, Gartenbau, Forst und Naturschutz Mitarbeitende von Landschaftsplanungs-, Ingenieur- und Architekturbüros Personen aus der Bevölkerung mit eigenen, grossen Grünanlagen Inhalt: Die Teilnehmenden erhalten praktisch und theoretisch fundiertes Wissen über die Funktionen von Wildhecken in der Landschaft. Mit Planungsbeispielen und Praxisübungen wird das Handwerk der Pflanzplanung, Neuanlage und Pflege von Hecken und Kopfweiden gelernt und geübt. Ziele: Die Teilnehmenden kennen die verschiedenen Heckentypen in der Landschaft. Sie kennen Zusammenhänge zwischen Tier- und Gehölzarten in den unterschiedlichen Lebensräumen. Die Teilnehmenden können durch zielgerichtete Pflanzplanung, artenspezifische Entwicklungspflege und mit gezielten Aufwertungsmassnahmen die Biodiversität im Heckenbiotop kontinuierlich erhöhen.