Wildtier Schweiz führt die Eidgenössische Jagdstatistik im Auftrag des Bundesamts für Umwelt BAFU und bereitet die umfassenden und langjährigen Datenreihen für die Weiterverwendung auf. Die Datenbank beinhaltet Abgangs- und teilweise Bestandeszahlen der jagdbaren sowie geschützten Säugetiere, Vögel und Neozoen. Die durch die Kantone gesammelten Zahlen über Wildtierbestände, Abschüsse, Totfunde und festgestellte Todesursachen sind übersichtlich zusammengefasst dargestellt.
Welche Wildtierart verunfallt am häufigsten tödlich im Strassenverkehr? Den traurigen Spitzenplatz belegte auch im Jagdjahr 2025 das Reh mit 7’651 überfahrenen Tieren. Immerhin ist der Trend leicht rückläufig. Und bei den Wildschweinen? Unabhängig davon, wie viele von ihnen erlegt werden: Es verenden stets zusätzlich 4 – 7.5 % des Abschusses auf unseren Strassen (letzte 10 Jahre).
Aktualisierte Zahlen für das Jagdjahr 2025
Im Jagdjahr 2025 erlegten in der Schweiz rund 29’328 Jagdausübende insgesamt 74’914 Wildhuftiere (Reh, Rothirsch, Gams und Wildschwein, aber ohne Steinbock) sowie 23’152 Raubtiere (Rotfuchs, Dachs, Baummarder und Steinmarder). Der gesamte Abgang – also diejenigen Tiere, die erlegt werden plus diejenigen, die durch andere Ursachen zu Tode kommen – ist seit Jahren in etwa konstant. Die Todesursachen schwanken jedoch.

Aktuelles zu den Menschen hinter den Zahlen: Gemessen an der ständigen Schweizer Wohnbevölkerung geht jeder 311 te auf die Jagd (29’328 von 9’139’676, Stand 11.5.2026). Im Kanton Zürich ist es etwa jeder 1’000 te und im Kanton Graubünden jeder 40 te. Frauen sind mit 5 % der Jagdausübenden nach wie vor in der Minderheit.
Diese und viele weitere interessante Fakten über die heimischen Wildtiere sowie die Jagd finden Sie auf der soeben aktualisierten Datenplattform www.jagdstatistik.ch.




