Dossier: Wolfsrudel

Über 250 Wolfsrudel in den Alpen – Populationswachstum wird bald stoppen

2021 gab es über 250 Wolfsrudel im Alpenraum. Mit dem weiteren Zuwachs dieses Jahr ist bald die Hälfte des Lebensraumes besiedelt. Die vollständige Besiedlung wird bereits in wenigen Jahren erreicht sein. Eine verstärkte Regulierung des Wolfes, ob präventiv oder reaktiv, wird an dieser Realität nichts mehr verändern können. Konsequenter, flächendeckender Herdenschutz wird in jedem Fall eine Notwendigkeit sein.

Kanton Wallis schiesst falschen Wolf – und trächtige Wölfin

Ein im März geschossener Wolfsrüde gehörte nicht dem Val d'Hérens-Rudel an. Dies ergaben genetische Untersuchungen. Damit gehörte der Wolf nicht zu den Individuen, die entnommen werden durften. Das zweite geschossene Tier, eine Wölfin, war trächtig.

Nach Kuh-Tötung: Wie weiter mit den Wölfen des Beverin-Rudels?

Nachdem zum ersten Mal im Kanton Graubünden eine Mutterkuh von Wölfen getötet wurde, dürfen jetzt zwei Jungwölfe geschossen werden. Es wird aber auch der Ruf nach Abschuss des gesamten Rudels laut. Die Naturschutzorganisationen fordern Massnahmen innerhalb des Gesetzes, zeigen sich aber kompromissbereit.

Regulierung von auffälligen Wölfen

Der Kanton Graubünden beantragt die Regulierung des Wolfsrudels am Piz Beverin. Im Fall des Beverin-Rudels sei es nicht nur zu Rissen an Nutztieren, sondern auch zu Drohverhalten durch Wölfe gegenüber Hirten mit Hütehunden gekommen. Das Wolfskonzept bietet hier Lösungen.

Muchetta-Wolfsrudel verhält sich bisher unauffällig

Mit der Einkehr der kalten Jahreszeit zieht das Wild im Parc Ela in seine gewohnten Wintereinstandsgebiete. Was die Wölfe machen, die sich in der...

Jungwölfe on tour: Kein Grund zur Panik!

In mehreren Gebieten am Alpen-Nordrand sorgen Wölfe für Aufsehen. Im Gantrisch-Gebiet, am Pilatus und in Appenzell-Ausserhoden sowie im Rheintal sind Wölfe unterwegs, die oft...

Herdenschutz statt Wolfsabschuss!

In den vergangenen Wochen sorgten Wolfsrisse immer wieder für Schlagzeilen. Fälschlicherweise wurde in den Medien mehrmals der Eindruck vermittelt, dass Herdenschutzmassnahmen nicht funktionieren würden und der Wolfsabschuss die einzige Lösung sei. Das neue Jagdgesetz schiesst aber über das Ziel hinaus und löst die Probleme nicht.

Wegen Wölfen in Panik geratene Mutterkühe?

Zurzeit häufen sich Meldungen, dass Wölfe Mutterkuhherden in Panik versetzen, die damit zur Gefahr für Touristen werden können. Mutterkühe verteidigen ihre Kälber nicht nur gegen Grossraubtiere, sondern auch gegen Biker, Wanderer und Hunde, welche den Kälbern zu nahe kommen. Um Konflikten vorzubeugen, ist es wichtig, Hinweistafeln zu beachten, Begleithunde an die Leine zu nehmen und die Herde grossräumig zu umgehen.

Wie Wölfe ihre neue Heimat auswählen

Wölfe halten sich bei der Wiederansiedlung hauptsächlich in Gebieten auf, wo sie viel Beute wie Rot- und Rehwild vorfinden. Dies zeigt eine neue Studie von Forschenden der Universität Bern, die vier Winter lang die Aufenthaltsorte von Wölfen im Wallis verfolgten. Diese Erkenntnis ist wertvoll, um Konflikten zwischen den Raubtieren und der Bevölkerung vorzubeugen.

Film «Die Rückkehr der Wölfe»

Am 7. November 2019 started «Die Rückkehr der Wölfe» schweizweit im Kino. 150 Jahre nachdem der Wolf in Mitteleuropa ausgerottet wurde, erobert er sich unaufhaltsam seinen Platz zurück. Sind Wölfe gefährlich für den Menschen; ist ein Zusammenleben möglich? Der Wolf spaltet die Meinungen und seine Rückkehr lässt die Ablehnung des Menschen neu aufleben. Der Wolf und das Thema stehen im Mittelpunkt; die Menschen erzählen mit ihren Erlebnissen die Geschichte. Ein spannender Film - wir verlosen 3 x 2 Tickets!
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