Igel sind typische Kulturfolger und von Gartenbesitzern gern gesehen. Es steht jedoch zu befürchten, dass es heute weit weniger Igel in Zürich und anderen Schweizer Städten gibt als noch vor dreissig Jahren. Das aktuelle Forschungsprojekt „Igel gesucht“ im Rahmen des Projektes StadtWildTiere Zürich setzt auf die Mithilfe der Stadtbevölkerung. Mit Beobachtungsmeldungen und gezielt eingesetzten Spurentunnel soll diese Entwicklung genauer untersucht werden.
Wer noch Sommerausflüge in die Natur sucht und wissen will, wie sich das Leben als Iltis anfühlt, für den ist die Suche nach den «Iltis-Verstecken» genau das Richtige. Bei der schweizweiten Aktion von Pro Natura können Gross und Klein in die Rolle des geheimnisvollen Tier des Jahres schlüpfen und spannende Forschungsaufträge lösen.
Vor einem Jahr nahm die Beratungsstelle Ameisenschutz beider Basel im Auftrag des Amts für Wald beider Basel ihre Arbeit auf. Ihr Ziel ist es, zusammen mit sogenannten Ameisengotten und -göttis die Waldameisenvorkommen in den beiden Basel zu erfassen, schützen und fördern. Hierfür werden fortlaufend Freiwillige gesucht.
Das Projekt Wilde Nachbarn Zug untersucht in diesem Jahr im Rahmen des Projekts «Fledermäuse im Siedlungsraum» die nächtlichen Flugakrobatinnen. Von vielen unbemerkt jagen sie...
Das Projekt Flora beider Basel fand im vergangenen Jahr botanische Überraschungen wie geschützte und bedrohte Arten. Die Funde helfen dem Naturschutz wie auch der Wissenschaft. Auch für dieses Jahr sucht das Projekt noch nach engagierten Freiwilligen, die die Lokalflora genauer unter die Lupe nehmen.
Vom 5. bis zum 8. Januar 2023 findet die grosse Citizen Science-Aktion «Stunde der Wintervögel» statt. Alle Vogelfreund:innen und Naturinteressierte im Kanton Luzern sind zum vierten Mal aufgerufen, eine Stunde lang die Vögel im Siedlungsraum zu beobachten und zu melden. Dies verhilft zu wichtigen Erkenntnissen zu den häufigsten Arten, zur Verbreitung und zu Veränderungen.
Das Forschungsprojekt «MyGardenOfTrees» der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft verspricht ein Instrument, das bei der Auswahl der optimalen Saatgutquellen für klimaresistente Wälder...
Wer wird Preisträger des Elisabeth und Oscar Beugger-Preises für Natur- und Landschaftsschutz 2022? Bis zum 4. November können herausragende Projekte zur Förderung der Wildnis...
Grosse Abendsegler gehören zu den grössten einheimischen Fledermausarten. Bereits in der Dämmerung fliegen sie aus ihren Quartieren aus und sind am Abendhimmel gut beobachtbar. Trotzdem ist kaum etwas über die Bestandesgrössen oder -veränderungen dieser migrierenden Art bekannt. Die erste nationale Zählaktion soll dies ändern.
Sie haben Kulleraugen, sind charismatisch und unverwechselbar: Unsere einheimischen Bilche. Es handelt sich dabei um Siebenschläfer, Haselmaus und Gartenschäfer. Wie geht es diesen Arten und wo kommen sie heute noch vor? Um mehr über die aktuelle Verbreitung unserer Bilche zu erfahren, ruft das Naturmuseum Solothurn die Bevölkerung auf, Beobachtungen aus dem Kanton Solothurn sowie dem Berner Mittelland und Berner Jura zu melden. Die neugewonnenen Informationen werden für den Schutz und Fördermassnahmen dieser Arten eingesetzt. Auf die Beobachtung eines Gartenschläfers aus dem Jurabogen ist gar eine Belohnung ausgesetzt.