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Projekte für mehr Wildnis gesucht

Wer wird Preisträger des Elisabeth und Oscar Beugger-Preises für Natur- und Landschaftsschutz 2022? Bis zum 4. November können herausragende Projekte zur Förderung der Wildnis und der freien Naturentwicklung eingereicht werden. Die Preissumme beträgt 50’000 Franken.

Viele Tier- und Pflanzenarten brauchen für ihr Überleben Naturräume, wo der Mensch nicht in die natürlichen Prozesse eingreift. In liegengelassenem Totholz etwa, leben unzählige Käferarten, an naturbelassenen Kiesufern fühlt sich der Kiesbank-Grashüpfer wohl. Der Biber wiederum gestaltet in den Flussauen ganze Lebensräume für Tiere und Pflanzen neu. Projekte zur Förderung solcher naturbelassenen Lebensräume können jetzt eingereicht werden, informiert Pro Natura in einer Medienmitteilung.

«Wilde Ecken» sind überall möglich

Freie, dynamische Naturentwicklung ist nicht nur im Hochgebirge und abgelegenen Alpentälern möglich. «Wilde Ecken» sind in jeder Region realisierbar: In Wäldern und Mooren, an Fliessgewässern – oder aber direkt vor unserer Haustüre, beispielsweise in Parks und auf Friedhöfen oder auf Brachen und Grünflächen im Siedlungsgebiet.

Jetzt Projekte einreichen

Für den Elisabeth und Oscar Beugger-Preis 2022 sind Projekte gesucht, die in beispielhafter Weise der freien Naturentwicklung dienen und der Wildnis wieder Raum geben. Bei Projekteingabe sollen die Projekte in Planung oder zu Beginn der Ausführung stehen. Einsendeschluss ist der 4. November 2021.

Der Elisabeth und Oscar Beugger-Preis wird seit 2008 an private oder öffentliche Institutionen für herausragende Projekte im Natur- und Landschaftsschutz vergeben. Die Preissumme beträgt 50’000 Franken.

Weitere Informationen:

www.pronatura.ch/beugger-preis

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