Michel Bühler, der bekannte Musiker aus der Romandie, hat sein erstes deutsches Lied «Windturbinen» veröffentlicht. Sein Kampf gilt den «Aktionären der Ökologie», welche in seiner Heimat Hunderte industrielle Windkraftanlagen errichten wollen. Denn die Windturbinen dienen als Profitquelle, nicht dem Umweltschutz, so der Songtext.
In der Romandie ist der Sänger Michel Bühler sehr populär. Der Singer-Songwriter von Sainte-Croix im Waadtländischen Jura hat fast dreihundert Lieder und etwa zehn Geschichten, Romane und Theaterstücke geschrieben. Er ist darüber hinaus bekannt für sein Engagement zugunsten von Armen und Unterdrückten in der dritten Welt. 2013 gewann er den Jacques-Douai-Preis. 2016 veröffentlichte er den Song «Eoliennes», welcher den Opportunismus widerspiegelt, mit dem die Windenergie-Lobby unter dem Deckmantel von «Ökologie und Fortschritt» die Schweizer Natur und Landschaft opfern will, berichtet eine Medienmitteilung vom Verband Freie Landschaft Schweiz. Das Ziel sind die Subventionen, nicht etwa der Schutz der Umwelt mit einer romantisierten Technologie. Freie Landschaft Schweiz fragte Michel Bühler an, ob er eine deutsche Version seines Songs aufnehmen würde. In «Windturbinen» geht es um die neoliberale Welt, in der alles der Wirtschaft als Profitquelle dient.
«Verlockend sind die grossen Summen
© Michel Bühler «Windturbinen»
Nicht für die kleinen Leute hier
Den Aktionären soll’n sie frommen
Wie’s uns ergeht, egal ist’s dir»
Windkraft sei ein perfektes Beispiel für ein grünes Geschaft, so der Verband Freie Landschaft Schweiz. Die industriellen Turbinen werden als «Retter des Planeten» verkauft, dabei zerstören sie das landschaftliche Erbe und die biologische Vielfalt. Das Lied «Windturbinen» begegnet dieser Entwicklung mit scharfer Kritik – und endet mit einer klaren Botschaft:
«Windräder woll‘n wir keine hier
© Michel Bühler «Windturbinen»
Auf deinen Fortschritt pfeifen wir!»