Dossier: Tierhaltung

Ein nachhaltiges Weihnachtsessen zaubern

Gemütliches Schlemmen mit der Familie gehört zu den Highlights der Feiertage. Traditionelle, fleischlastige Gerichte mit Zutaten, die um die halbe Welt transportiert werden bevor...

Schokolade statt Regenwald: Wie Schweizer Importe die weltweite Entwaldung anheizen

Eine Fläche fast dreimal so gross wie die Schweiz wurde zwischen 2015 und 2019 benötigt, um die hiesige Nachfrage nach land- und forstwirtschaftlichen Rohstoffen...

Schweiz ist weiterhin massiv überdüngt

Der Bundesrat hat sich seit den 90er Jahren wiederholt verschiedene Etappenziele zur Reduktion der Stickstoff- und Phosphorüberschüsse gesetzt. In der Landwirtschaft wurde keines dieser Ziele erreicht - die Schweiz ist weiterhin massiv überdüngt. Hauptverursacher: intensive Tierhaltung und Import von Futter- und Düngemittel. Die Lösung? Ein neues Faktenblatt zeigt Handlungsansätze.

Landwirtschaft 4.0: Wie sieht der Bauernhof der Zukunft aus?

«Wie werden wir im Jahr 2050 zehn Milliarden Menschen ernähren ohne die Umwelt dabei zu zerstören?», die Frage beschäftigt derzeit Gesellschaft, Politik und Forschung. Für einige ist die Antwort klar: Digitalisierung und Robotik in der Landwirtschaft werden es möglich machen. Doch wie ist der Stand der Entwicklung? Und ist eine Umstellung der Bauernhöfe hin zu einer digitalen Produktionsstätte tatsächlich die Lösung?

Neu kann Pelz mit der Deklaration «unbekannte Herkunft» verkauft werden

Am 1. April tritt die neue Pelzdeklarationsverordnung (PDV) in Kraft, mit einer Übergangsfrist bis Ende August. Etiketten mit der Aufschrift «Echtpelz» bringen künftig mehr Transparenz in die Verkaufsläden. Zugleich wird aber auch die Bezeichnung «Herkunft unbekannt» zugelassen – der Zürcher Tierschutz empört sich über diese neue Deklaration und ist der Überzeugung, dass Pelze unbekannter Herkunft mit hoher Wahrscheinlichkeit aus tierquälerischer Produktion stammen.

«Nutzlose» Bibeli millionenfach vergast

Das Kükentöten geht weiter – jährlich sterben 3 Millionen in der Schweiz und über 3 Milliarden weltweit! Das Gros der Branche wartet auf die Geschlechtsbestimmung im Ei. Obwohl diese technische Lösung die Hochleistungszucht und Massenproduktion unterstützt, ist sie aus Tierschutzsicht akzeptabel.

Nachhaltigkeit im Zierfischhandel ist unkontrollierbar

Zierfischhandel ohne Kontrolle: Der Bundesrat bekräftigt, dass er Kontrollen zur Überprüfung der Einhaltung von Nachhaltigkeitsbedingungen für sehr schwierig bis unmöglich hält. Mit diesem Missstand sind auch die Initianten des geplanten Grossaquariums «Ozeanium» in Basel konfrontiert.

Trinkwasserinitiative geht den Bach ab – Agrarpolitik 2022+ solls richten

Nachdem der Bundesrat die Volksinitiative «Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung» ohne Gegenvorschlag ablehnt, verlangen Organisationen klare Massnahmen hinsichtlich Pestizideinsatz und Stickstoffüberschüsse mit der Agrarpolitik 2022+.

Schildkröten: Bitte adoptieren, nicht kaufen!

Die Not ist gross, die Auffangstationen sind überfüllt: Schweizweit suchen Hunderte von Schildkröten ein Zuhause. Die Tragödie beginnt meist mit dem Kauf von herzigen Mini-Schildkrötli und endet mit der Abgabe im Tierheim oder dem Aussetzen. Der Zürcher Tierschutz ruft dazu auf, keine Schildkröten zu kaufen – sondern höchstens Tiere aus Auffangstationen zu adoptieren.

Ein Blick hinter die Volieren

Amazonen sind Wasserraten, Aras sind bestechlich, auch kleine Papageien machen grossen Lärm und die Pflege von Papageien braucht viele helfende Hände - das und noch vieles mehr, habe ich bei meiner zweitätigen Mitarbeit auf der Auffangstation für Papageien und Sittiche in Matzingen gelernt.
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