Vor wenigen Jahren war die Esche noch der zweithäufigste Laubbaum der Schweiz, nun ist sie hinter den Ahorn zurückgefallen. Die Bäume erliegen dem Eschentriebsterben,...
Die Asiatische Hornisse breitet sich in der Schweiz seit einigen Jahren stark aus und stellt für einheimische Insekten, insbesondere Honigbienen, eine wachsende Bedrohung dar....
In fast jedem Garten wachsen invasive Neophyten. Um die Biodiversität zu stärken, sollten diese entfernt werden - aber richtig, damit das Problem nicht noch...
Künstliche Beleuchtung verändert nicht nur nächtliche Landschaften, sondern hat auch tiefgreifende ökologische Folgen haben. Eine aktuelle Studie der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) zeigt,...
Neobiota sind gebietsfremde Arten, die durch menschliche Aktivitäten ausserhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets auftauchen. Handelt es sich um Tierarten nennt man sie Neozoen. Manche bleiben harmlos,...
Vögel in Städten können beim Kampf gegen invasive Insekten helfen – aber nur, wenn der Baumbestand genügend gross und möglichst einheimisch ist. Dies ergab...
Eine internationale Studie unter Leitung der Universität Bern zeigt erstmals, dass biologische Invasionen Ökosysteme nicht auf einheitliche Weise verändern. Einige Effekte – insbesondere der Verlust...
Weltweit wachsen Pflanzen an Orten, wo sie eigentlich nicht hingehören — weil der Mensch sie absichtlich eingeführt oder verschleppt hat. Das ist ein entscheidender Faktor für das zunehmende Auftreten schädlicher, invasiver Insektenarten, die grosse Schäden an der Umwelt, der biologischen Vielfalt und der Wirtschaft verursachen können. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL.
Im Zürichsee ist die schädliche Quaggamuschel gefunden worden. Damit sie nicht mit Booten in andere Zürcher Seen verschleppt wird, verfügt der Kanton Zürich per sofort ein Einwasserungsverbot für den Greifen-, den Pfäffiker- und den Türlersee. Dies als Übergangsmassnahme, bis andere Vorgaben zum Schutz der Zürcher Gewässer vor invasiven gebietsfremden Tieren und Pflanzen umgesetzt sind.
Invasive Arten beeinflussen die biologische Vielfalt in einem grösseren räumlichen Ausmass als bisher angenommen. In einer kürzlich veröffentlichten Studie zeigen Forschende der Eawag und der Universität Zürich, dass die Auswirkungen invasiver Arten weit über die Ökosysteme, in die sie eindringen, hinausreichen und dafür vor allem drei Mechanismen verantwortlich sind. Diese Erkenntnisse sind für das Management von Ökosystemen von grosser Bedeutung.