Start News Aktion Die besten Umweltdokus am 11. Filme für die Erde Festival

Die besten Umweltdokus am 11. Filme für die Erde Festival

Am 19. und 21. November bringt das Filme für die Erde Festival ausgewählte Dokumentarfilme rund um die Themen Konsum, nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung in 17 Schweizer Städte. Am Festival sind Filme zu sehen, die die Geschichten hinter unseren Alltagsprodukten erzählen und ökologische Fragen beleuchten. Darunter auch eine Schweizer Filmpremiere und Kurzfilme. Ob Ausstellungsstände, Repair Cafés, Workshops oder Diskussionen – das Rahmenprogramm ist vielfältig. Der Eintritt ist kostenlos.

Dieses Jahr dreht sich am Festival alles um Konsum, nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung. Was wissen wir eigentlich über die Produkte, die wir konsumieren? Wie viele Verarbeitungsschritte, Länder und Hände durchlaufen sie, bis sie bei uns im Supermarktregal stehen? Ob Kleider, Elektrogeräte, tierische Produkte oder Äpfel: Die diesjährigen Festivalfilme erzählen die Geschichten hinter unseren Produkten und beleuchten wichtige ökologische Fragen. Vor allem aber liefern sie Impulse und Lösungsansätze, wie die Produktion in den Bereichen Lebensmittel und Landwirtschaft nachhaltiger gestaltet werden kann.

Von den Internationalen Filmfestspielen in Cannes direkt ans Filme für die Erde Festival: Die aussergewöhnliche Doku «Cow», die im Sommer 2021 in Cannes lief, feiert am Filme für die Erde Festival Schweizer Premiere. Neben den Filmen stehen ausserdem Ausstellungsstände, Repair Cafés, interaktive Workshops und Diskussionen auf dem Programm, an denen die Besucher*innen gleich selbst aktiv werden und sich lokal vernetzen können.

Die Filmhighlights 2021

Der Auftakt der öffentlichen Vorführungen macht «Kinder der Klimakrise». Darin nehmen junge Mädchen ihre Zukunft selbst in die Hand und setzen sich mit erfrischender Klarheit für ein Leben ohne Wasserknappheit und Luftverschmutzung ein. Ihre kreativen Aktionen machen Hoffnung und zeigen, dass jede*r etwas gegen die Klimakrise tun kann.

«Fast Fashion» sensibilisiert für die Auswirkungen der schnelllebigen Modeindustrie auf Mensch und Umwelt. Dabei hinterfragt die Doku Marketingstrategien von Modegiganten sowie unseren eigenen Modekonsum. Sie zeigt mit versteckten Kameras die brisante Produktionsrealität der Fast Fashion Branche und wie uns laufend neue Kollektionen zu Billigpreisen dazu verführen, immer mehr zu konsumieren.

Im Hauptfilm «Green Blood» wird die Produktionsseite unseres Elektrogerätekonsums beleuchtet: Um die Nachfrage nach Mobiltelefonen, Computern und Elektrogeräten zu decken, werden im Bergbau Edelmetalle abgebaut – mit enormen Folgen für Mensch und Umwelt. Die investigative Krimi-Doku begleitet ein internationales Journalist*innen-Kollektiv dabei, wie sie gemeinsam mit mutigen Lokalreporter*innen die Umweltverbrechen der Bergbauindustrie aufdecken.

Gesunde Böden sind unsere Lebensgrundlage. Doch immer mehr fruchtbare Böden gehen durch die intensive Nutzung und Bewirtschaftung verloren. Was bedeutet das für unsere Zukunft? Die Doku «Unser Boden, unser Erbe» zeigt den faszinierenden und unterschätzten Lebensraum unter unseren Füssen sowie, was ihn bedroht und wie wir ihn schützen können.

Der Schweizer Film «Pomme de discorde» folgt dem Pink Lady, einer beliebten Apfelsorte, auf ihrer langen Reise von den chilenischen Apfelbaummonokulturen in unsere Supermarktregale. Dabei wird der Umgang mit Pestiziden und Landressourcen hinterfragt.

Auch das neue Werk des preisgekrönten Naturfilmers Jan Haft, der als einer der Besten seines Fachs gilt, steht auf dem Programm. Die Doku «Heimat Natur» nimmt Gross und Klein mit auf eine Reise von den Gipfeln der Alpen bis an die Küsten und in die Tiefen von Nord- und Ostsee. Die Doku zeigt die Kulturlandschaften und Naturwunder direkt vor unserer Haustür und macht Lust diese selbst zu entdecken. Spektakuläre Makro- und Luftaufnahmen für die ganze Familie.

Die aussergewöhnliche Doku «Cow» zeigt hautnah das menschbestimmte Leben der Milchkuh Luma und ihre Leistungen für die Milchindustrie. Aus der Perspektive einer Milchkuh und ganz ohne Worte regt die Doku zum Austausch über Tierwohl, Nutztierhaltung und unsere Ernährung an.

Über das Festival

Bereits zum elften Mal findet das Filme für die Erde Festival statt. Es gehört mit 17’000 Schüler*innen und Erwachsenen zu den grössten Umweltfilmfestivals der Deutschschweiz und zeigt während zwei Tagen die besten Umweltdokus des Jahres. Das Festival bietet kostenlose Filmvorführungen für Schüler*innen und Erwachsene sowie für Familien. Es macht wichtige Umwelt- und Klimathemen für ein breites Publikum zugänglich und hat zum Ziel, Gross und Klein mit ausgewählten Umweltdokumentarfilmen für den Umwelt- und Klimaschutz zu begeistern und zum Handeln zu inspirieren. Für seine Umweltbildungsarbeit wurde der Verein Filme für die Erde Schweiz von der UNESCO ausgezeichnet.


Detaillierte Informationen finden Sie auf der Festivalwebseite.

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