Start Hintergrund Portrait 10 Fragen an... Arno Camenisch

10 Fragen an… Arno Camenisch

Mit seiner kunstvollen Sprache auf Hochdeutsch mit Einsprengseln aus dem Dialekt und dem Romanischen verzaubert Arno Camenisch seine Leserschaft immer wieder. Seine Heimat, die Surselva, mit ihrer prachtvollen Berglandschaft, dient dabei oftmals als Bühne für seine Texte. Was ihn sonst noch mit der Natur verbindet, erzählt er im Kurz-Interview.

Arno Camenisch ist einer der erfolgreichsten Schriftsteller seiner Generation. Seine Romane wurden in über 20 Sprachen übersetzt und er ergatterte sich bereits zahlreiche Auszeichnungen und Preise. Geboren und aufgewachsen ist Arno Camenisch in Tavanasa, einer kleinen Gemeinde in der Bündner Surselva. Die Verbundenheit mit seiner Heimat ist unschwer zu erkennen: Er schreibt seine Texte auf Deutsch, ist aber stets mit dem Romanischen verbunden. Zudem spielen seine Romane häufig in der Bündner Bergwelt. Heute lebt der Schriftsteller am Bielersee. So verlässlich, wie er jedes Jahr ein neues Buch herausbringt, hat er auch unsere Fragen beantwortet – trotz seiner weltweit sehr gefragten Person. Herzlichen Dank dafür.

Wann oder wo geniessen Sie die Natur am meisten?
Im Winter in den Bergen auf der Skipiste, das geniesse ich unheimlich, das lüftet einem so schön den Kopf durch, und im Sommer bin ich gerne am See.

Welches ist das faszinierendste Tier, welches Sie in der Schweiz je beobachten konnten?
Ich bin sehr naturverbunden aufgewachsen, wir waren immer in der Natur. Mit dem Vater waren wir viel in den Bergen, die Steinböcke, die wir sahen, waren stets sehr eindrücklich, das war immer etwas Besonderes, auch weil man die selten zu sehen bekam.

Und welche Tierart nervt Sie am häufigsten?
Da muss ich nicht lange überlegen, alles was Mücken und Stechmücken und Derartiges ist.

Wie viele Vogelarten erkennen Sie an der Stimme?
Das sind nicht viele. Von den Vögeln haben mich stets vor allem die grossen interessiert, allen voran der Adler.

Wann haben Sie das letzte Mal unter freiem Himmel geschlafen und wie kam es dazu?
Das sind wohl ziemlich ein paar Jahre her, aber ist etwas Schönes, das ich gerne wieder mal machen will. 

Was war Ihre letzte Umweltsünde?
Ich bin beruflich viel im Auto unterwegs. 

Und welche gute Tat haben Sie zuletzt für die Umwelt getan?
Wenn möglich verzichte ich auf Flugreisen, was mir nicht sonderlich schwer fällt, da ich nicht gerne fliege. Aus beruflichen Gründen bin ich jedoch hin und wieder im Flieger unterwegs. 

Wenn Sie – für einen nachhaltigeren Lebensstil – die Wahl haben, entweder auf Fleisch oder Flugreisen zu verzichten, wie würden Sie sich entscheiden?
Ich würde wohl einen Mittelweg wählen, von beidem nicht zu viel. Fleisch mag ich gerne, und fliegen tue ich hin und wieder auch. 

Wofür sollten im Umwelt- und Naturschutz mehr Ressourcen zur Verfügung stehen?
Für neue, umweltfreundlichere Technologien. 

Was ist Ihr ganz persönlicher Umwelttipp an unsere Leserschaft?
Tipps gebe ich nicht ab, aber ich selber verbringe meine Ferien zum Beispiel gerne in der Schweiz anstatt lange Flugreisen für ein paar Tage Ferien zu unternehmen.

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