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Der Ozean nimmt mehr Wärme auf als vermutet

Die Ozeane nehmen 90 Prozent der zusätzlichen Wärmeenergie auf, die aufgrund steigender Treibhauskonzentrationen in der Atmosphäre entsteht. Eine neue Studie zeigt, dass die Meere in den vergangenen 25 Jahren sogar deutlich mehr Wärme aufgenommen haben, als bisher vermutet.

Krähen beweisen einmal mehr ihre Intelligenz

Wissenschaftlern haben herausgefunden, dass Geradschnabelkrähen mehrere, einzelne Komponenten zu einem Werkzeug zusammensetzen können, um an einen Leckerbissen heran zu kommen – eine Fähigkeit, die bisher nur bei Menschen und Menschenaffen beobachtet wurde.

Multiorgan-Chip könnte Rückgang bei Tierversuchen bringen

Fraunhofer-Ingenieure aus Dresden haben einen sogenannten «Multiorgan-Chip» entwickelt. Dieses nun mit einem »EARTO Innovation Award« ausgezeichnete Mikrosystem simuliert den Blutkreislauf. Dieser Chip könnte schon bald einen Rückgang bei den Tierversuchen ermöglichen.

Totengräber-Käfer konservieren Aase für ihren Nachwuchs

Der Totengräber vergräbt die Kadaver kleiner Tiere in der Erde, um sie als Futterquelle für seinen Nachwuchs zu nutzen. Forscher haben nun herausgefunden, wie die Larven im Kadaver Fäulnis und mikrobielle Zersetzung schadlos überstehen.

Neues Wissen über Dürre und Hitzeanfälligkeit bei Mais und Weizen

Der Sommer war zu heiss und zu trocken. Da solche Wetterextreme in Zukunft wahrscheinlich zunehmen werden, ist die Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel von entscheidender Bedeutung. Die Züchtung von resistenterer Anbaukulturen spielt dabei eine wichtige Rolle. Für Pflanzenzüchter ist es also wichtig zu wissen, ob Pflanzen anfälliger für Hitze oder für Dürren sind.

Tropische Nachtfalter sind in den Bergen grösser

Eine neue Studie hat den Zusammenhang zwischen der Grösse von tropischen Schmetterlingen und ihrer Höhenverbreitung untersucht. Unter anderem stellte sich heraus, dass die Nachtfalter in der Höhe grösser sind. Es gilt: Die Temperatur-Grössen-Regel.

Folgen der Klimaerwärmung: noch dramatischer als bisher berechnet

Eine Studie zeigt, dass Pflanzen im Frühjahr immer früher wachsen, dadurch im Jahresverlauf aber nicht mehr CO2 aus der Atmosphäre gebunden wird. Im Gegenteil: In vielen Gegenden führt ein vorverlegter Frühling sogar zu einer verringerten Biomasseproduktion im folgenden Sommer und Herbst.

Wie Wilderei den Mensch-Raubtier Konflikt verstärken kann

Fehlen wilde Beutetiere, greifen Raubtiere häufig auf Nutzvieh zurück. Dies wiederum führt auch zu Vergeltungsmassnahmen, bei denen Raubtiere getötet werden. Wilderei in Form von Jagd auf die Beutetiere von Raubtieren kann zur Verschärfung dieses Konflikts beitragen.

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