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Biodiversität

Artenschwund immer dramatischer

Artenschwund immer dramatischer

Die soeben publizierte Rote Liste der bedrohten Tier- und Pflanzenarten zeigt auf: Ein Drittel aller Arten ist gefährdet. Das sind 2‘000 Arten mehr als im Jahr 2009. Fünf vor zwölf ist es für Nashorn und Thunfisch.

Alarm für seltene Schmetterlinge in Europa

Alarm für seltene Schmetterlinge in Europa

Heute wurde der grösste europäische Schmettterlingsatlas Europas veröffentlicht. „Die neuen Daten zeigen den zerbrechlichen Zustand der Tagfaltervorkommen in Europa. Um zerstreute Populationen zu vernetzen und dadurch dauerhaft zu retten, muss der Erhalt ihrer natürlichen Lebensräume dringlicher denn je vorangebracht werden“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Artenvielfalt ist wichtig für Ökosystem

Artenvielfalt ist wichtig für Ökosystem

Artenreiche Ökosysteme haben eine hohe Funktionalität: Je mehr „Mitspieler“ vorhanden sind, desto besser werden Prozesse wie Primärproduktion, Nährstoffmineralisation oder Bestäubung in einem Lebensraum aufrechterhalten. Dabei wird die Produktion oft von wenigen Arten getragen, die übrigen Arten scheinen „überflüssig“ zu sein. Da liegt der Schluss nah, dass eigentlich wenige Arten ausreichen müssten, um die wichtigen Schlüsselpositionen in einem Ökosystem zu besetzen. Ist der globale Rückgang der Arten damit ein Problem, das nicht allzu ernst genommen werden muss?

Vernehmlassung zur Biodiversitätsstrategie

Vernehmlassung zur Biodiversitätsstrategie

Der Bundesrat hat letzte Woche den Entwurf der „Strategie Biodiversität“ Schweiz zur Kenntnis genommen und die Vernehmlassung eröffnet. Mit der Strategie soll die Erhaltung der Artenvielfalt in unserem Land langfristig sichergestellt werden.

Alle Vögel sind jetzt da

Alle Vögel sind jetzt da

Rechtzeitig zum Schulanfang schaltet die Schweizerische Vogelwarte Sempach Informationen zu sämtlichen Vogelarten der Schweiz auf. Wissensdurstige Userinnen und User können unter www.vogelwarte.ch herausfinden, wie die 414 Arten aussehen, wie sie singen und was sie fressen.

Inventar in Schweizer Seen

Inventar in Schweizer Seen

Ein internationales Forscherteam, unter Leitung des Wasserforschungsinstituts Eawag und des Naturhistorischen Museums Bern geht den Alpen- und Alpenrand-Seen im wahrsten Sinne auf den Grund. Systematisch wie nie zuvor werden im “Projet Lac” die Fischbestände wissenschaftlich erfasst. Bereits die ersten Untersuchungen – im Murtensee – haben Resultate zu Tage gefördert, die aus den bisher verwendeten Statistiken der Fischer nicht abgelesen werden konnten.

Mensch verursacht 96% aller Waldbrände

Mensch verursacht 96% aller Waldbrände

Weltweit haben nur etwa 4 % aller Waldbrände natürliche Ursachen wie beispielsweise Blitzeinschlag. In allen anderen Fällen ist der Mensch – sei es direkt oder indirekt, sei es fahrlässig oder vorsätzlich – verantwortlich für den Brand. Das ist eines der Ergebnisse der aktualisierten Waldbrandstudie “Wälder in Flammen”, die der WWF Deutschland vorgelegt hat. Im Mittelmeerraum hat sich die durchschnittliche jährliche Waldbrandfläche seit den 1960er Jahren vervierfacht, so die Untersuchung. Die Auswirkungen der Waldbrände auf die weltweite Artenvielfalt sind gravierend: Sämtliche Ökoregionen, die für die Erhaltung der globalen Artenvielfalt entscheidend sind, sind auf 84 % ihrer Fläche durch Veränderungen in der Intensität und Häufigkeit von Feuern gefährdet.

Erfolgsversprechende Bienenweiden

Erfolgsversprechende Bienenweiden

Wie die Bauern Zeitung am 9.8.2011 berichtete, liegen die ersten vielversprechenden Ergebnisse des Projektes der Arbeitsgruppe Bienenweiden vor.

Biolandbau fördert Biodiversität

Biolandbau fördert Biodiversität

Biobetriebe weisen 30% mehr Arten und 50% mehr Individuen auf als Nicht-Biobetriebe. Mit einem Förderprojekt, in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und dem Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz, will Bio Suisse jetzt noch mehr für die Artenvielfalt tun. Über 60 Biobetriebe in der ganzen Schweiz beteiligen sich daran. Unterstützt werden sie vom Coop Fonds für Nachhaltigkeit.

Chance für die Wiesenvögel

Chance für die Wiesenvögel

In der Vernehmlassung zur Agrarpolitik 2014-17 schlägt der Bundesrat die Abschaffung der pauschalen Tierbeiträge vor. Dieser wichtige Schritt für eine naturnahe Landwirtschaft trägt dazu bei, dass der Druck auf gefährdete Arten wie Braunkehlchen und Feldlerchen etwas abnimmt. Andernfalls schreitet die Verarmung der Wiesen auch im Berggebiet weiter fort.