Der Bundesrat hat die Botschaft für die Agrarpolitik 2014-2017 (AP 14-17) verabschiedet. Er will die Innovation in der Land- und Ernährungswirtschaft stärker unterstützen, die Wettbewerbsfähigkeit weiter verbessern und die gemeinwirtschaftlichen Leistungen gezielter fördern. Kernelement der AP 14-17 ist das weiterentwickelte Direktzahlungssystem. Zur finanziellen Unterstützung der Landwirtschaft sind für die Periode 2014 bis 2017 insgesamt 13,670 [...]
Agroscope hat den Hausrotschwanz als Fokusart für Pflanzenschutzmittel in Rebbergen gewählt. Bei der Beurteilung von Pflanzenschutzmittel können Forscher nun auf das Risiko für den Hausrotschwanz fokussieren.
In nicht sorgfältig verlegten Rebnetzen verheddern sich Igel und andere Tiere und verenden. Der Verein Pro Igel hat bei einem Kontrollgang der Rebberge eine Verbesserung feststellen können – allerdings mit grossen regionalen Unterschieden.
Heute wurde der grösste europäische Schmettterlingsatlas Europas veröffentlicht. „Die neuen Daten zeigen den zerbrechlichen Zustand der Tagfaltervorkommen in Europa. Um zerstreute Populationen zu vernetzen und dadurch dauerhaft zu retten, muss der Erhalt ihrer natürlichen Lebensräume dringlicher denn je vorangebracht werden“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.
Die schweizerische Produktion von Eiern ausschliesslich aus Boden- und Freilandhaltung wird von Käfigeiern aus dem EU-Raum unterwandert. Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN fordert deswegen strengere Importbestimmungen und eine Kennzeichnungspflicht für Eier in verarbeiteten Produkten.
Coop verzichtet bis auf Weiteres auf sämtliche Geflügelprodukte der deutschen Skandalfirma Wiesenhof. Damit reagiert Coop laut einer Medienmitteilung auf die jüngsten Medienberichte über mutmassliche Verletzungen der Tierschutzrichtlinien bei Wiesenhof. Von Wiesenhof wurde ein Massnahmenplan zur Verbesserung der Situation verlangt. Ob in Zukunft wieder mit Wiesenhof zusammen gearbeitet werden kann, hänge von der Umsetzung der Massnahmen [...]
53 Kiebitz-Paare brüteten 2011 im luzernischen Wauwilermoos, so viele wie seit den Achtzigerjahren nicht mehr. Dank gutem Wetter und einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen den Landwirten und der Schweizerischen Vogelwarte Sempach wurden über 60 junge Kiebitze flügge. Dieses Engagement ist auch künftig nötig, damit der Bestand des attraktiven Watvogels gesichert werden kann.
Wolf und Bär erobern die Schweiz zurück. Deshalb werden in den Schweizer Alpen bereits rund 200 Herdenschutzhunde eingesetzt. Doch wie verhält man sich als Wanderer oder Biker richtig, wenn man auf eine von Hunden beschützte Schafherde trifft? Ein neuer Videoclip beantwortet diese Frage und gibt Tipps, um unangenehme Situationen zu vermeiden.
Mykorrhiza-Pilze schützen Getreidepflanzen bei Trockenheit. Das haben Forscher vom Julius Kühn-Institut (JKI) in Quedlinburg herausgefunden. Man geht davon aus, dass der Klimawandel in zentraleuropäischen Breiten mit der Zunahme von Trocken- und Hitzeperioden in den Frühsommer- und Sommermonaten einher gehen kann. Dennoch soll die Weizenernte in der geforderten Menge eingefahren werden können.
Die Schweiz unterstützt die Umsetzung des Globalen Aktionsplans für die Erhaltung tiergenetischer Ressourcen in Entwicklungs- und Schwellenländern.