Die Qualität des Trinkwassers in der Schweiz ist gut, regionale Verbesserungen sind jedoch nötig - so berichtet der Verband der Kantonschemiker der Schweiz. An rund 2,7% der Schweizer Bevölkerung wird Trinkwasser abgegeben, welches Höchstwertüberschreitungen aufweist. Betroffen sind landwirtschaftlich intensiv bewirtschafteten Regionen. In keiner einzigen Probe wurde jedoch Glyphosat gefunden.
Ein aktueller Bericht des Bundesamts für Umwelt zeigt, dass die Grundwasserqualität in der Schweiz durch Nitrat und Rückstände von Pflanzenschutzmitteln beeinträchtigt ist. Vor allem in Gebieten mit intensiver Landwirtschaft werden die Grenzwerte vielerorts überschritten.
Heute hat der Nationalrat die Trinkwasserinitiative und die Initiative für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide ohne Gegenvorschlag verworfen. Mit dem Gegenvorschlag wäre der Aktionsplan...
Nachdem der Bundesrat die Volksinitiative «Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung» ohne Gegenvorschlag ablehnt, verlangen Organisationen klare Massnahmen hinsichtlich Pestizideinsatz und Stickstoffüberschüsse mit der Agrarpolitik 2022+.
Die Initiative für Sauberes Trinkwasser fordert, dass keine Subventionen ausbezahlt werden, wenn Landwirte Pestizide im Anbau oder Antibiotika prophylaktisch bei der Tierhaltung verwenden. Mit diesen Forderungen wird das Ziel verfolgt, sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung für die gesamte Bevölkerung zu gewährleisten.
Es ist unbestreitbar, dass das Wasserschloss Schweiz schlechte Zeiten durchlebt. Aber wie wird sich unsere Rolle als Wasserschloss Europas angesichts des voranschreitenden Klimawandels entwickeln? Der diesjährige eco.naturkongress hat versucht, Aufschluss zu geben.