Dossier: Tierschutz

JSG: NEIN zur Jagd auf gefährdete Arten

In der Schweiz wurden im letzten Jahr über 138'000 Tiere geschossen, 2.6 Prozent mehr als im Vorjahr. Die offizielle Eidgenössische Jagdstatistik, die dieser Tage aufgeschaltet wurde, zeigt, dass gefährdete Arten dabei nicht ausgenommen sind. Total werden 4118 Abschüsse von Feldhase, Schneehuhn, Birkhahn und Waldschnepfe gezählt. Mit dem revidierten Jagdgesetz würde diese unzeitgemässe Jagd auf Jahrzehnte hinaus zementiert.

Auch Tierschutz sagt NEIN zum Jagdgesetz

Das revidierte Jagdgesetz ist aus Sicht des Tierschutzes eine Enttäuschung: Dringend nötige Verbesserungen wie ein Verbot der tierquälerischen Baujagd und die Minimierung der Anzahl Treibjagden fehlen. Gleichzeitig wird der Artenschutz geschmälert, indem Abschüsse geschützter Tiere erleichtert werden und bedrohte Arten jagdbar bleiben. Darum setzt sich der Zürcher Tierschutz am 27. September für ein NEIN zum revidierten Jagdgesetz ein.

Tierversuche: Alternativmethoden gefordert

Über eine halbe Million Tiere wurden hierzulande im Jahr 2019 in Tierversuchen eingesetzt. Ein Blick auf die letzten zwanzig Jahre zeigt, dass die Versuchszahlen kaum sinken und mittel- und schwerbelastende Tierversuche zunehmen. Der Zürcher Tierschutz fordert mehr Ressourcen für Alternativmethoden statt für Tierversuche.

Neu kann Pelz mit der Deklaration «unbekannte Herkunft» verkauft werden

Am 1. April tritt die neue Pelzdeklarationsverordnung (PDV) in Kraft, mit einer Übergangsfrist bis Ende August. Etiketten mit der Aufschrift «Echtpelz» bringen künftig mehr Transparenz in die Verkaufsläden. Zugleich wird aber auch die Bezeichnung «Herkunft unbekannt» zugelassen – der Zürcher Tierschutz empört sich über diese neue Deklaration und ist der Überzeugung, dass Pelze unbekannter Herkunft mit hoher Wahrscheinlichkeit aus tierquälerischer Produktion stammen.

Hilf beim Schutz des «Grossen Abendseglers»!

ZürcherInnen aufgepasst: Mit dem Projekt «Fledermäuse in der Stadt – Grosse Abendsegler und ihre Baumhöhlen schützen» will der Verein StadtNatur Quartiere von...

Botswana will den internationalen Elfenbeinhandel legalisieren

Botswana hat die Wiedereröffnung der Elefantenjagd auf seinem Territorium angekündigt. Der Präsident hob ein generelles Jagdverbot auf, das der Elefantenpopulation in den vergangenen Jahren die Erholung ermöglicht hatte.

Schon wieder stirbt Uhu durch Stromschlag

Jahrelange Interventionen bei Behörden blieben erfolglos: Ende Januar wurde wieder ein Uhu-Männchen tot unter einer Stromleitung im Wallis gefunden. Nun lanciert faunca.vs eine Petition zum Schutz des Uhus und anderer Greifvögel vor Stromschlägen.

Vom Haken zurück ins Wasser – Todesurteil oder neue Chance?

Manchmal gibt es gute Gründe, einen gehakten Fisch wieder zurückzusetzen. Doch was geschieht mit diesen Fischen, nachdem diese vom Haken gelöst wurden?...

Kofler pfeift auf Gesetze und schlägt Profit aus Qualpelz

Der Zürcher Tierschutz deckt im Modehaus Kofler erneut massive Pelz-Deklarationsmängel auf. Letztes Jahr noch hatte Kofler gegenüber Kassensturz garantiert, die Pelze umgehend richtig zu deklarieren. Getan wurde anscheinend nicht genug. Kundenreklamationen und Medienanfragen ignoriert das Modehaus.

Wissenschaftler widersprechen Regierung: Orang-Utan Population nimmt ab

Die indonesische Regierung berichtete kürzlich von einer Zunahme der Orang-Utan Population. Ein Team von internationalen Wissenschaftler kritisiert und bestreitet diese Aussage: Die von der Regierung angewandten Monitoring-Methoden seien ungeeignet gewesen. Die Lage der Orang-Utans habe sich weiter verschlechtert.
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