Dossier: Herdenschutz

Wolfsrisse halbieren sich im Vergleich zum Vorjahr

In der Schweiz leben aktuell bis zu 46 Wolfsrudel und jedes Jahr kommen weitere hinzu. Eigentlich müsste mit der wachsenden Wolfspopulation auch die Zahl...

97 tote Schafe nach Blitzschlag: Nachtpferche sind nicht das Problem

Im Oberwallis wurden auf der Alp Eggerhorn 97 Schwarznasenschafe durch einen Blitzschlag getötet. Die Schafe befanden sich zum Schutz des Wolfes in einem Nachtpferch....

Wolf in der Nordwestschweiz: Weniger als zehn Wolfsrisse jährlich

In den Kantonen Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn verenden jedes Jahr schätzungsweise rund 4'500 Schafe und 1'000 Ziegen. Wolfsrisse machen dabei nur einen verschwindend...

Abschussbewilligung im Kanton Uri löst Wolfskonflikt nicht

Die Bewilligung zum Abschuss eines Wolfes im Kanton Uri basiert auf der Annahme, dass die betroffene Alp nicht zumutbar geschützt werden kann. Diese Einschätzung...

Wolfrisse stabil – Herdenschutz bleibt zentral

Die Anzahl gerissener Nutztiere pro Wolf nimmt weiter ab. Obwohl es wohl leicht mehr Wölfe gibt als 2024, haben sie diesen Sommer in den...

Abschusspolitik bringt Wildhüter an ihre Grenzen

Traurige Bilanz der zweiten Regulierungsperiode: 92 tote Wölfe, darunter das gesamte Nationalpark-Rudel, 3 fälschlicherweise geschossene Luchse, überarbeitete Wildhüter und Millionen von Steuergeldern, welche für den präventiven Abschuss der Wölfe verschleudert wurden.

Bundesrat beschliesst problematische Jagdverordnung

Kürzlich hat der Bundesrat die finale Verordnung über die Jagd und den Schutz einheimischer Tierarten (JSV) per 1. Februar 2025 in Kraft gesetzt. Diese...

Schutzstatus von Wolf heruntergestuft

Die Berner Konvention hat den Schutzstatus des Wolfs von «stark geschützt» auf «geschützt» gesenkt. Bisher durften Wölfe offiziell nur geschossen werden, wenn sie eine Gefahr für Menschen und Weidetiere darstellen. Mit der Herabstufung ist nun auch ein Bestandsmanagement möglich.

Wölfe reissen weniger und werden trotzdem mehr geschossen

Auch 2024 hat die Anzahl Nutztierrisse abgenommen, obwohl die Anzahl Wölfe zunahm — ein Trend, der bereits vor den massiven Wolfsabschüssen letzten Winter einsetzte. Trotzdem werden aktuell viel mehr Wölfe zum Abschuss freigegeben. Der Bund und einzelne Kantone entkoppeln sich von den Fakten, obwohl Bevölkerung und Gesetz Augenmass verlangen.

2024 erneut weniger Nutztier-Risse im Wallis und in Graubünden

Zahlen aus den Kantonen Wallis und Graubünden per Ende August 2024 zeigen: Die Anzahl Risse durch Wölfe geht weiter zurück. Dies, obwohl der Wolfsbestand noch immer leicht zunimmt. Die Zahlen unterstreichen die Wirksamkeit des Herdenschutzes.