Stiftung Landschaftsschutz Schweiz

Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz setzt sich zusammen mit engagierten Menschen für den Schutz, die Pflege und die Aufwertung der Landschaften in der Schweiz ein.

Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz SL wurde 1970 von der Pro Natura, dem Schweizer Heimatschutz, dem schweizerischen Verband für Raumplanung EspaceSuisse, dem Schweizer Alpen-Club (SAC) und dem Schweizer Tourismus-Verband gegründet.

Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz SL strebt die Erhaltung, Pflege und Aufwertung der schützenswerten Landschaft in der Schweiz an. Sie verfolgt dieses Ziel, in dem sie die natürlichen und kulturellen Werte der Landschaft sichert, fördert und wiederherstellt.

Die Ziele der SL ist der Schutz und die Pflege von naturnahen Landschaften, die von besonderen Naturwerten und traditioneller Bewirtschaftung geprägt sind. Auch sollen ausgeräumte Landschaften ökologisch aufgewertet und die Erholungsqualität unsere Landschaften erhalten werden.

Die SL will die Wahrnehmung und Gewichtung der ideellen Werte der Landschaften fördern und die bestmögliche Landschaftsschonung bei der Planung und Erstellung von Bauten und Anlagen sicherstellen. Unbedachte Eingriffe in Landschaften sollen vermieden werden. Die SL übernimmt dabei mit Hilfe des Verbandsbeschwerderechtes eine Art «Anwaltsfunktion für die Landschaft».

www.sl-fp.ch

News von der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz »

Neue Karte mit Ruhegebieten des Mittellandes

Infrastrukturfreie Gebiete im Mittelland werden immer weniger. Die «Tranquillity Map» identifiziert zwar 53 «ruhige» Gebiete, die wenig zerschnitten und verbaut sind. Doch die Karte zeigt auch die hohe Lärmbelastung des Mittellandes. Sie dient Gemeinden als wichtiges Planungsinstrument zum Schutz wertvoller, ruhiger Erholungsgebiete.
Bergpanorama

Tourismus nach Corona: Erholung vor eigener Haustüre statt Grossprojekte in den Alpen

Ein Paradigmenwechsel im Tourismus ist dringend nötig: Die Corona-Pandemie hat verdeutlicht, wie anfällig und zukunftslos der auf die Fernmärkte ausgerichtete Massentourismus ist. Touristische Grossprojekte, welche Natur und Landschaft zerstören, dürfen nicht weiter gefördert werden. Ein sanfter Tourismus im Mittelland schützt die Umwelt und entlastet den Alpenraum. Das diesjährige «Feuer in den Alpen» der Alpenschutzorganisationen CIPRA, Mountain Wilderness und der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz findet deshalb am 8. August nicht in den Alpen statt, sondern mit Blick auf die Alpen auf dem Bantiger.
Kuesnachter Tobel

Hängebrücke Küsnachter Tobel: Beschwerde der Stiftung Landschaftsschutz gutgeheissen

Das Zürcher Verwaltungsgericht hat die Beschwerde der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL) gegen die Hängebrücke über das Küsnachter Tobel gutgeheissen. Die Hängebrücke ist damit aber noch nicht vom Tisch. Der Ball liegt nun wieder bei der Gemeinde. Will sie am Projekt festhalten, muss sie ein Gutachten bei der kantonalen Natur- und Heimatschutzkommission einholen und eine Rodungsbewilligung beantragen.
Unter dem Namen «Aventura Alvra» ist zwischen den Solisbrücken und der Staumauer eine neue touristische Nutzung geplant.

Umweltverbände wehren sich gegen «Möblierung» der Schynschlucht

Unter dem Namen «Aventura Alvra» ist zwischen den Solisbrücken und der Staumauer eine neue touristische Nutzung geplant. Eine Erlebnis- und Vergnügungsanlage mit zwei Hängebrücken und einer Felskaverne samt Plattform soll entstehen. Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz erachten diese Möblierung der Schynschlucht als nicht bewilligungsfähig.
Mund_Suone

Landschaft des Jahres 2020

Die Hangbewässerungslandschaft der Oberwalliser Sonnenberge sind ein Kulturgut von europäischer Bedeutung. Diese schweizweit einzigartige Kulturlandschaft mit ihren spektakulären Suonen vereinigt eine jahrhundertealte Bewässerungstradition mit hoher landschaftlicher Vielfalt und einzigartigem Artenreichtum - für die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz genug Gründe, sie zur «Landschaft des Jahres 2020» zu küren.

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