Seit 2009 führt der WWF Schweiz das Projekt “Hirten-Hilfen” zum Schutz der Grossraubtiere in der Schweiz durch. Machen Sie mit und unterstützen Sie die Hirten mittels einem 1 bis 3-wöchigen Freiwilligeneinsatz auf der Alp oder einem Gruppeneinsatz von 1 bis 3 Tagen.
Vor kurzem wurde das Luchsmännchen „Juro“ aus der Schweiz in den Nationalpark Kalkalpen übersiedelt. Der Luchs wurde am 20. November im Neuenburger Jura gefangen, untersucht und befand sich bis zu seiner Übersiedelung in einer Quarantänestation.
In den vergangenen Tagen wurden auf einer Schafweide oberhalb von dem Dorf Salenstein (TG) zwei tote Schafe entdeckt, die von einem Luchs gerissen wurden. Der Jagd- und Fischereiverwaltung Thurgau gelang mit Hilfe einer Fotofalle den Luchs an einem gerissenen Schaf zu fotografieren.
Die Sammelfrist der “Wolfschutzinitiative” ist am 11. Oktober gestartet. Gemäss Initiativtext soll in der Bundesverfassung verankert werden, dass Wolf, Bär und Luchs zu den “streng geschützten Tierarten” zählen. Die Initiative möchte damit die von Bundesrat und Parlament geplanten Lockerungen des Grossraubtierschutzes verunmöglichen. Die Sammelfrist läuft bis 11. April 2013. Weitere Informationen und Unterschriftsbögen unter www.wolfschutzinitiative.ch
Viele Naturschützerinnen und -schützer haben ein ambivalentes Verhältnis zur Jagd: Einerseits ist ihnen bewusst, dass die Jagd in der Schweiz einigermassen nachhaltig geregelt ist und es dem geschossenen Wild immerhin besser ergangen ist als vielen Nutztieren. Andererseits können sie die Motivation der Jäger nicht nachvollziehen, Tiere abzuschiessen und daran Freude zu haben. Die Jäger ihrerseits [...]
Am 9. Mai 2011 ist ein Schweizer Luchsweibchen in den oberösterreichischen Nationalpark Kalkalpen umgesiedelt worden. Durch diese Umsiedlung ist die Bestandsstützung in den oberösterreichischen Kalkalpen erfolgreich gestartet. Weitere Luchsumsiedlungen sind geplant.
Am Samstag 23. April 2011 jährte sich die erste Freilassung von Luchsen in der Schweiz zum vierzigsten Mal. Wie KORA berichtet wurde ein Luchspaar aus den slowakischen Karpaten am 23. April 1971 im eidgenössischen Jagdbanngebiet Hutstock im Melchtal OW freigelassen.
Der Ständerat hat am 16. März 2011 den Schutz der Grossraubtiere gelockert. Der unglaubliche Entscheid den Wolf, Luchs und Bär wieder zum Abschuss freizugeben, ist weder mit der Berner Konvention vereinbar, welche diese Tiere in Europa streng schützt, noch mit der Meinung der Schweizer Bevölkerung. Schreiben Sie ein Protest-Mail an Doris Leuthard!
Die Entwicklung der Luchsbestände wird in der Schweiz aufgrund systematischer Fotofalleneinsätze beobachtet. Eine Pilotstudie in den Kantonen Glarus und Schwyz, die sich dieser Methode anschliessen wollen, hat diesen Winter einen spannenden Luchsnachweis ermöglicht.
Die neuen Resultate des Luchsmonitorings zeigen, dass der Bestand der Luchse in der Schweiz stabil ist. 2009 wurden insgesamt 484 Zufallsbeobachtungen von Luchsen dokumentiert. Ein Drittel der Beobachtungen stammt aus dem Jura, der Rest aus den Alpen, der Nordostschweiz und vereinzelt aus dem Mittelland.