Das Projekt Klimapioniere bietet Schulklassen vom Kindergarten bis in die Oberstufen die Möglichkeit, eigene Klimaschutzprojekte zu realisieren und unterstützt Lehrerinnen und Lehrer bei der Entwicklung und der Umsetzung ihrer Ideen.
Eine Mehrheit der Bevölkerung will, dass die Schweiz zum klimafreundlichsten Land Europas wird – das zeigte eine repräsentative Umfrage des WWF. Doch davon sind wir weit entfernt: In der neu veröffentlichten internationalen Klimaschutz-Rangliste landet die Schweiz nur auf dem 13. Platz.
Greenpeace fordert zu Beginn der Klimaverhandlungen im mexikanischen Cancun die Staaten auf, beim Klimaschutz nicht auf die USA zu warten, sondern endlich konkrete Ergebnisse zu erzielen. Nach Ansicht der unabhängigen Umweltschutzorganisation muss auf jeden Fall beschlossen werden, bis nächstes Jahr ein völkerrechtsverbindliches Kyoto-Folgeabkommen zu erarbeiten.
Am vergangenen Dienstag hat der WWF Schweiz zum nationalen Klima-Zmittag eingeladen. Da ein Drittel der persönlichen Umweltbelastung auf das Konto der Ernährung, insbesondere des Fleischkonsums geht, wurden alle aufgerufen vegetarisch zu essen. Mit dem Klima-Zmittag wollte der WWF viele Personen für einen massvollen Fleischkonsum gewinnen.
Der Kanton Uri hat es neuerdings aus Klimaschutzgründen verboten, Höhenfeuer zu entfachen. Der Witz der Sache: Davon hauptsächlich betroffen ist ausgerechnet das traditionelle Mahnfeuer der Alpen-Initiative. Mit diesem Höhenfeuer weist der Verein seit Jahren darauf hin, dass die Alpen-Initiative nur schleppend umgesetzt wird. Nun muss die Veranstaltung abgesagt werden. Die 1. Augustfeuer und Feuerwerk sind [...]
Das Ergebnis der Sitzung der Umweltkommission des Nationalrates (UREK) zur Totalrevision des CO2-Gesetzes ist ernüchternd. Obwohl die Kommission die Möglichkeit gehabt hätte, den ungenügenden Botschaftsentwurf des Bundesrates zu verbessern, hat sie diese Gelegenheit nicht wahrgenommen.
Morgen um 20.30 Uhr beginnt die grösste Umweltaktion aller Zeiten: Über 5000 Städte und Gemeinden löschen für eine Stunde die Beleuchtung ihrer Wahrzeichen. Die Botschaft: Es ist höchste Zeit für mehr Klimaschutz. Auch 30 Städte aus der Schweiz sind dabei, dazu unzählige Firmen und Millionen von Bürgerinnen und Bürgern in 125 Ländern.
In der kürzlich veröffentlichten internationalen Klimaschutz-Rangliste der Umweltorganisation Germanwatch landet die Schweiz auf Platz 13. Sie liegt damit weiterhin deutlich hinter der Spitzengruppe, zu der u.a. Brasilien, Schweden und Grossbritannien gehören.
Die Alpen im Klima-Check: Ein Team von WissenschaftlerInnen unterschiedlicher Disziplinen zeigt, wie intelligenter Klimaschutz aussehen könnte. Ihre Erkenntnisse fliessen ein in das Projekt cc.alps der Internationalen Alpenschutzkommission CIPRA. Daraus folgert die Organisation: Schon heute müssten sich die Alpenstaaten auf die Folgen der Erderwärmung einstellen – aber nur mit Massnahmen, die Natur und Mensch mehr nützen als schaden.
Pro Natura und der WWF machen Rekurs gegen die Baubewilligung für das Gaskraftwerk in Chavalon. Die Walliser Gemeinde Vouvry hat nicht nur den Verfahrensablauf missachtet, sondern auch einen Entscheid getroffen, der dem Klima und den Interessen der Bevölkerung schadet.