© Cloudtail [CC-BY-SA-3.0], via flickr
© Cloudtail [CC-BY-SA-3.0], via flickr

Anzahl der Beobachtungen von Marderhunden in der Schweiz ist gestiegen

  • Kathrin Ruprecht
  • 7

In letzter Zeit wurden in der Schweiz mehr Marderhund-Beobachtungen gemeldet. Dies könnte auf einen Anstieg der, in der Schweiz unerwünschten, Marderhundpopulation hinweisen.

Die Meldungen von Marderhund Sichtungen in den letzten Monaten haben zugenommen, meldet KORA. Die Beobachtungen wurden im Kanton Aargau, Bern und Zürich gemacht, jedoch ohne eindeutigen Beweis wie eine Fotographie oder Spuren des Tieres. Ob die vermehrten Meldungen ein Hinweis auf eine höhere Dichte an Marderhunden ist oder reiner Zufall, bleibt vorerst ungeklärt.

Bisher sind mehrere gesicherte Nachweise der Präsenz von Marderhunden in der Schweiz registriert. Die meisten davon stammen aus der Nordschweiz. Karte

Marderhunden sind keine einheimische Tiere, sie stammen aus China, Japan, Korea, Mongolei oder Russland. Wie die Waschbären wurden sie in Pelzfarmen in ganz Europa gezüchtet. Von diesen Farmen konnten dann einige in die Wildnis entkommen oder sie wurden aktiv freigelassen. Die Ausbreitung in der Schweiz soll möglichst verhindert werden, da sie einheimische Arten konkurrieren.

7 Kommentare

  • Chnuchnu

    Interessant zu hören. Hat es im Engadin auch Marderhunde? jemand meldete mir dass er in Sils Maria einen schwarzen Marderhund gesehen habe

    Antworten
  • Veronika Egli

    Heute Sonntag, 29. 4. 2018 fuhr ich beim Einnachten mit dem Mofa oberhalb Gretschins nach Oberschan, SG, Gtrenze zu Liechtenstein. Vom Bord links der Nebenstrasse kletterte durch Gebüsch und Krautdickicht ein Tier herauf, überquerte die Strasse schnell hinter mir, als ich mich umdrehte, stieg es den steilen Waldhang weiter hinauf und verschwand. Gedrungen, niedere Beine, Pelzfarbe braun-rot-meliert, ich kkonnte den Kopf nicht richtig sehen…wenn die Pelzfarbe anders gewesen wäre, und der Pelz kurzhaariger, hätte ich auf einenübergrossen Dachs getippt; niemals auf einen Fuchs, und für eine riesige dicke Langhaarkatze war das Tier zu gross. Sah noch nie sowas!!!! Mir kam bald „Marderhund“ in den Sinn, nun schaute ich nach. Wüsste nicht, was sonst.

    Antworten
  • Sandra Boucek

    Heute Morgen vor 6 Uhr rannte in Neftenbach ein Tier über die Strasse. Für einen Fuchs war es zu zottelig und zu gedrungen. Keine Minute später sah ich auch noch einen Fuchs. Somit hatte ich den Vergleich. Ich bin mir sicher, dass es ein Marderhund war.

    Antworten
  • Geissmann Paul

    Gestern, 07.08.2017, ca. 15:30, fuhren wir mit dem Velo im Raum Schiffenensee in Richtung Laupen. Plötzlich überquerte ein schnell rennendes, fuchsähnliches Tier vor uns die Strasse und verschwand im angrenzenden Waldstück. Uns fiel auf, dass das zottige, dunkle Fell helle, stromartige Flecken aufwies. Der lange Schwanz ähnelte eher einer Katze als einem Fuchs. Die Schnauze war spitz und kurz. Es war uns ein unbekanntes Tier. Erst bei unserer Recherche fanden wir heraus, dass es sich hierbei um einen Marderhund handeln dürfte.
    Per Zufall konnte ich am 08.08.2017, 20:45, ein gleichartiges Wesen auf dem Fussweg am Neuenburgersee zwischen dem Hafen von Cudrefin und dem Campingplatz von Cudrefin sehen. Dieses rannte ebenfalls blitzschnell über den Weg.

    Antworten
    • Mélanie Guillebeau

      Vielen Dank für das Weiterleiten dieser spannenden Beobachtungen.

  • mark simon

    vor ca einem jahr hatte ich besuch von einem marderhund. morgens um 05:30h konnte ich ihn durch die Glastüre beobachten. eine mischung zwischen dachs und fuchs im aussehen.
    und das mitten in der stadt bern am langmauerweg.

    Antworten
  • Wyss Christian

    Nach dem Lesen des heutigen Artikels im „Der Bund“ bin ich überzeugt, am 13. Mai um 22:30 Uhr in Allenlüften (Gemeinde Mühleberg) einen Marderhund gesehen zu haben. Ich konnte ihn etwa 10 Sekunden lang vor meinem Auto, das ich angehalten hatte, beobachten (leider kein Foto).

    Antworten

Beitrag kommentieren