Start News Natur Anzahl der Beobachtungen von Marderhunden in der Schweiz ist gestiegen

Anzahl der Beobachtungen von Marderhunden in der Schweiz ist gestiegen

In letzter Zeit wurden in der Schweiz mehr Marderhund-Beobachtungen gemeldet. Dies könnte auf einen Anstieg der, in der Schweiz unerwünschten, Marderhundpopulation hinweisen.

Die Meldungen von Marderhund Sichtungen in den letzten Monaten haben zugenommen, meldet KORA. Die Beobachtungen wurden im Kanton Aargau, Bern und Zürich gemacht, jedoch ohne eindeutigen Beweis wie eine Fotographie oder Spuren des Tieres. Ob die vermehrten Meldungen ein Hinweis auf eine höhere Dichte an Marderhunden ist oder reiner Zufall, bleibt vorerst ungeklärt.

Bisher sind mehrere gesicherte Nachweise der Präsenz von Marderhunden in der Schweiz registriert. Die meisten davon stammen aus der Nordschweiz. Hier sehen sie die Karte mit den gesicherten Nachweisen.

Marderhunden sind keine einheimische Tiere, sie stammen aus China, Japan, Korea, Mongolei oder Russland. Wie die Waschbären wurden sie in Pelzfarmen in ganz Europa gezüchtet. Von diesen Farmen konnten dann einige in die Wildnis entkommen oder sie wurden aktiv freigelassen. Die Ausbreitung in der Schweiz soll möglichst verhindert werden, da sie einheimische Arten konkurrieren.

17 Kommentare

  1. Nach dem Lesen des heutigen Artikels im “Der Bund” bin ich überzeugt, am 13. Mai um 22:30 Uhr in Allenlüften (Gemeinde Mühleberg) einen Marderhund gesehen zu haben. Ich konnte ihn etwa 10 Sekunden lang vor meinem Auto, das ich angehalten hatte, beobachten (leider kein Foto).

  2. vor ca einem jahr hatte ich besuch von einem marderhund. morgens um 05:30h konnte ich ihn durch die Glastüre beobachten. eine mischung zwischen dachs und fuchs im aussehen.
    und das mitten in der stadt bern am langmauerweg.

  3. Gestern, 07.08.2017, ca. 15:30, fuhren wir mit dem Velo im Raum Schiffenensee in Richtung Laupen. Plötzlich überquerte ein schnell rennendes, fuchsähnliches Tier vor uns die Strasse und verschwand im angrenzenden Waldstück. Uns fiel auf, dass das zottige, dunkle Fell helle, stromartige Flecken aufwies. Der lange Schwanz ähnelte eher einer Katze als einem Fuchs. Die Schnauze war spitz und kurz. Es war uns ein unbekanntes Tier. Erst bei unserer Recherche fanden wir heraus, dass es sich hierbei um einen Marderhund handeln dürfte.
    Per Zufall konnte ich am 08.08.2017, 20:45, ein gleichartiges Wesen auf dem Fussweg am Neuenburgersee zwischen dem Hafen von Cudrefin und dem Campingplatz von Cudrefin sehen. Dieses rannte ebenfalls blitzschnell über den Weg.

  4. Heute Morgen vor 6 Uhr rannte in Neftenbach ein Tier über die Strasse. Für einen Fuchs war es zu zottelig und zu gedrungen. Keine Minute später sah ich auch noch einen Fuchs. Somit hatte ich den Vergleich. Ich bin mir sicher, dass es ein Marderhund war.

  5. Heute Sonntag, 29. 4. 2018 fuhr ich beim Einnachten mit dem Mofa oberhalb Gretschins nach Oberschan, SG, Gtrenze zu Liechtenstein. Vom Bord links der Nebenstrasse kletterte durch Gebüsch und Krautdickicht ein Tier herauf, überquerte die Strasse schnell hinter mir, als ich mich umdrehte, stieg es den steilen Waldhang weiter hinauf und verschwand. Gedrungen, niedere Beine, Pelzfarbe braun-rot-meliert, ich kkonnte den Kopf nicht richtig sehen…wenn die Pelzfarbe anders gewesen wäre, und der Pelz kurzhaariger, hätte ich auf einenübergrossen Dachs getippt; niemals auf einen Fuchs, und für eine riesige dicke Langhaarkatze war das Tier zu gross. Sah noch nie sowas!!!! Mir kam bald “Marderhund” in den Sinn, nun schaute ich nach. Wüsste nicht, was sonst.

  6. Interessant zu hören. Hat es im Engadin auch Marderhunde? jemand meldete mir dass er in Sils Maria einen schwarzen Marderhund gesehen habe

  7. Ich bin mir ganz sicher, dass ich am Geerenwald in Koppigen am 5. Oktober 2018 einen Marderhund gesehen habe. Dunkelfarbig, zottiges Fell, zottigen Schwanz, grössenähnlich Fuchs, jedoch kürzer. Bodenfreiheit vielleicht 15 cm. Mir scheint ausgeschlossen, ihn mit einem Waschbären oder noch weniger mit einem Dachs verwechselt zu haben.

  8. 5625 Kalketn AG Heute Heute Morgen 06.10Uhr stand ein Marderhund an der offenen Terassentür und wollte in die Wohnung. Erst als ich mich am Schreibtisch bemerkbar machte ist er sofort geflüchtet. Ich konnte Ihn sehr genau sehen. Er ist über die Strase in die Böschung geflüchtet. Im ersten Moment dachte ich es wäre ein Waschbär. erstes

    • Marderhund lief um ca.23.00 Uhr gemütlich über die Strasse in Oberaach TG. Leider kein Foto. Verwechslung mit Fuchs Katze Hund Dachs Marder oder Waschbär ausgeschlossen. Konnte ihn etwa 30 Sekunden beobachten, da er kurz stehen blieb.

  9. Heute am 4.4 2021 am frühen Morgen beim Spaziergang mit Hund eine Marderhund gesichtet am Waldrand Sitzend! Zuerst dachte ich sei ein Dachs grosse Katze nein zu gross und buschiges Fell höher auf den Beinen als ein Dachs nicht di gleiche Maske wie der Dachs! Die Sichtung war um 6.30 im Spiegelberg in Grasswil Oberaargau

  10. Ich habe soeben am 14.01.2021 um ca. 15 Uhr in unserem Garten in Kallnach BE ein grosses Tier gesehen, das ich nicht kenne (irgendwie eine spezielle Mischung zwischen Riesenmarder, Waschbär, Dachs und Biber): Länge ca. 1 Meter inkl. Schwanz, buschiges dunkelbraunes Fell, kleines helles Gesicht, kurze Beine, relativ langsamer Gang mit gesenktem Kopf, längerer, buschiger Schwanz in leichter U-Form gehalten.
    Leider war ich zu spät mit der Kamera und konnte kein Bild aufnehmen.
    Nach einer längeren Suche im Internet, muss dies ein Marderhund gewesen sein.
    Offenbar unterbrechen Marderhunde bei mildem Wetter (wie jetzt) auch mal ihre Winterruhe und sind tagaktiv.
    Gestern Abend hörte ich mehrmals ein Geräusch wie ein spezielles Miauen einer Katze. Es könnte das Geräusch eines Marderhundes gewesen sein gemäss der Lautaufnahme auf https://www.wildtierportal.bayern.de/wildtiere_bayern/223538/index.php .

  11. Im Tg-Bodenseeraum (keine nähere Ortsangabe zum Schutz des tollen Tieres – denn meiner Meinung nach ist nicht der Marderhund ein Invasor der u.heimischen Wildtieren schadet, sonder in 1.Linie der Mensch, WIR!!) lebt ein wunderschöner, fast schwarzer, wuscheliger Marderhund. Ich treffe ihn zwischendurch, wenn ich mit m. 2 Chihuahuas spazieren gehe. Es ist ein total entspanntes und freundliches Tier, lebt wohl in Apfelbaumplantagen und Feldern. Er hält mind. 10m Abstand, ist aber nicht scheu oder schreckhaft. Er kann sich in Sekundenbruchteilen verstecken, ist plötzlich wie in Luft aufgelöst. Er kauert sich flach zwischen die Obstbäume, under kl.Büsche, in hohes Gras. Dort bleibt er regungslos, so dass sogar die Chihuahuas ihn nicht mehr finden können (die Hunde sind fasziniert von dem Marderhund, aber er weiss perfekt, wie man sich vor der Neugierde diesen kleinen Störenfrieden schützt. Ich freue mich jedesmal riesig, wenn er plötzlich relaxt vor sich hintrabend auftaucht und wir ihn ein paar Minuten beobachten können, bis er weiter seine Wege geht. Ich vermute, dass er sein Revier abläuft. Die Katzen auf den Wiesen fürchten ihn überhaupt nicht, genauso interessiert er sich nicht für die Katzen. Er kreuzt Mensch und Tier mit Abstand und Vorsicht – hoffentlich noch viele Jahre unbescholten! Wir sollten diesem Tier mit dem gleichen Respekt begegnen, wie er uns, denn offensichtlich gibt es ja keine nennenswerten Schäden – bis dato sind wir Menschen die grösste Belastung für Tier und Natur im TG. WIR MÖGEN UNSEREN MARDERHUND, ER IST TOLL!

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