Dossier: Neozoen

Tigermücke melden – was muss ich tun?

Wer eine Tigermücke entdeckt, kann und soll den Fund elektronisch unter www.muecken-schweiz.ch mit einer Nahaufnahme melden. So können neu auftretende Tigermücken-Populationen früh entdeckt werden, so dass sich die exotischen Plagegeister möglichst nicht etablieren können.

Mit Samuraiwespen gegen die Marmorierte Baumwanze

Die aus Asien stammende Marmorierte Baumwanze verursacht in der Schweiz beachtliche Schäden im Obst- und Gemüsebau. Ihr natürlicher asiatischer Gegenspieler, die Samuraiwespe, könnte gegen...

Wissenschaftler*innen warnen vor Ausbreitung invasiver Arten

Die Anzahl gebietsfremder Arten nimmt rasant zu, aktuell gibt es weltweit bereits mehr als 18'000 dieser Arten. Ein kleiner Teil gebietsfremder Arten sind invasiv und sorgen in ihren neuen Lebensräumen für eine Menge von Problemen, wie beispielsweise die Verdrängung einheimischer Arten. Wissenschaftler*innen warnen daher eindringlich vor der steigenden Bedrohung durch invasive Neobiota. Um die Eindringlinge aufzuspüren, ihre Ausbreitung zu kontrollieren und möglichst zu stoppen, sei ein sofortiges Handeln nötig.

Japankäfer – bitte melden!

Der aus Asien stammende Japankäfer droht in der Schweiz schwere Schäden an Kultur- und Wildpflanzen anzurichten. Darum hat die Schweizerische Post eine Sonderbriefmarke lanciert, die den attraktiv aussehenden Käfer zeigt. Die Abbildung soll die Früherkennung unterstützen.

Neu eingewanderte tropische Zecke überwintert in Europa

In Deutschland wurden kürzlich sechs Exemplare der neu eingewanderten Hyalomma-Zecke gefunden. Man muss davon ausgehen, dass die tropische Zeckenart erstmals in Deutschland überwintert hat und nicht wie sonst mit Zugvögeln eingeschleppt wurde. Auch in der Schweiz wurde die Zecke schon nachgewiesen.

Für junge Naturschützer: «Globi und die neuen Arten»

Das neue GlobiWissen-Buch «Globi und die neuen Arten – Wenn Pflanzen und Tiere auf Weltreise gehen» fasziniert mit einer lustigen Geschichte, sorgfältig recherchierten Informationen und vielen bunten Illustrationen.

Anzahl der Beobachtungen von Marderhunden in der Schweiz ist gestiegen

In letzter Zeit wurden in der Schweiz mehr Marderhund-Beobachtungen gemeldet. Dies könnte auf einen Anstieg der, in der Schweiz unerwünschten, Marderhundpopulation hinweisen.

Ägyptische Wanderheuschrecke im Tessin

Der Klimawandel macht’s möglich: Heuschreckenarten aus dem Mittelmeerraum breiten sich bis ins Tessin aus. So beobachtet der pensionierte WSL-Biologe Peter Duelli im Tessin immer häufiger die Ägyptische Wanderheuschrecke.

Was macht der asiatische Marienkäfer?

Durch den globalen Handel werden immer wieder fremde Arten, sogenannte Neozoen (Tiere) oder Neophyten (Pflanzen) nach Europa eingeführt. Zu den Neozoen gehört auch der asiatische Marienkäfer (Harmonia axyridis). Da er kaum Feinde hat und weniger krankheitsanfällig ist als die einheimischen Marienkäfer, wurde befürchtet, dass er diese verdrängen könnte.
X
X