Innerhalb eines Monats hat der WWF-Wasserbotschafter das grösste Gewässer jedes Kantons der Länge nach durchschwommen, um auf den unermesslichen Wert des Wassers aufmerksam zu machen.
Nachdem die Kibag die Durchführung eines runden Tisches zur Besprechung der Naturschutzanliegen abgelehnt hatte, bot die Landschaftsschutzorganisation Ripa Inculta! an, eine objektive Umweltexpertise zu finanzieren. Um diese Expertise durchzuführen, müssen die Wissenschaftler die Nuoler Bucht betreten können. Diesen Zugang hat die Kibag aber schriftlich verwehrt.
BP gibt dem Druck von Bevölkerung und Politik nach und zahlt 20 Milliarden Dollar in einen unabhängigen Fonds ein, aus dem Entschädigungsforderungen bezahlt werden sollen. Weil sich eine solche Katastrophe nicht wiederholen darf, fordert Greenpeace ein weltweites Verbot von Ölbohrungen in der Tiefsee.
Greenpeace und die Grünen Baselland haben letzte Woche brisante Chemie-interne Dokumente veröffentlicht, die neue Erkenntnisse zur Deponie- und Trinkwasserproblematik liefern. Damit ist man dem direkten Nachweis der Haftung für die Trinkwasserverschmutzung von Novartis, Ciba/BASF und Syngenta einen entscheidenden Schritt näher gekommen.
Auch in bereits gereinigtem Abwasser lassen sich Spuren von zahlreichen Chemikalien nachweisen. Dabei handelt es sich vor allem um Schmerzmittelwirkstoffe, künstliche Hormone und Spülmittelreste. Die Spuren beeinträchtigen sowohl Pflanzen als auch Tiere.
Schätzungsweise 6,4 Millionen Tonnen Müll landen jedes Jahr in den Ozeanen. Auf der Meeresoberfläche bilden sich teilweise ganze Müllteppiche, wie zum Beispiel der “Great Pacific Garbage Patch” in der Grösse Mitteleuropas.
In der Vergangenheit wurde kaum untersucht, ob sich der Anbau von Genmais auch auf angrenzende Gewässer auswirken kann. Wie der NABU (Naturschutzbund Deutschland) berichtet, liefert eine amerikanische Studie nun erste Erkenntnisse zum Thema.
Heute ist Weltwassertag. Organisiert von UN-Water findet dieser jedes Jahr seit 1993 statt. Anlässlich dieses Tages lädt die UN ihre Mitgliedsstaaten dazu ein, diesen Tag zur Einführung von UN-Empfehlungen zu nutzen und konkrete Aktionen in ihren Ländern zu fördern. Das Motto des diesjährigen Weltwassertages heisst «Sauberes Wasser für eine gesunde Welt».
In den heissen Sommermonaten besteht im Greifensee die Gefahr eines Fischsterbens. Die Baudirektion hat entsprechende Massnahmen ergriffen. Von Mai bis September wurde der Greifensee erstmals mit Luft versorgt. Eine einfache Belüftungsanlage hat auf einer Fläche von rund einem Quadratkilometer einen optimalen Lebensraum für Felchen geschaffen. Erste Messungen zeigen, dass die Fische das Gebiet – insbesondere [...]
Die gemeinsamen Anstrengungen von Bund, Kantonen, Gemeinden und Landwirtschaftsbetrieben zeigen Wirkung: Die Qualität des Trink- und Seewassers hat sich in Regionen mit Sanierungsprojekten erheblich verbessert. In mehreren Nitratprojekten ist das Qualitätsziel von höchstens 25 mg Nitrat /l Wasser erreicht. Im Sempacher-, Hallwiler- und Baldeggersee werden 2009 erstmals wieder so tiefe Phosphorwerte wie um das Jahr [...]