Dossier: Fliessgewässer

Breite Unterstützung in der Thurgauer Bevölkerung für eine natürliche Thur

Der Thurgauer Bevölkerung ist die Ökologie in und um die Thur ein grosses Anliegen, dies zeigt eine kürzlich veröffentlichte, repräsentative Umfrage des...

Hochwasserschutzkonzept «Thur+» ist ungenügend

Mit dem Hochwasserschutzkonzept Thur+ sichert der Kanton Thurgau weder den Hochwasserschutz noch sorgt er für die Wiederherstellung artenreicher Lebensräume entlang der Thur. Dies ergibt eine Analyse der Umweltschutzorganisationen und Fischereiverbände. Sie bezeichnen das Konzept als unzureichend und fordern eine grundlegende Überarbeitung.

Arktis: Biber könnten Auftauen des Permafrosts beschleunigen

In den letzten Jahrzehnten hat sich der Biber in der Arktis stark ausgebreitet. Die grossen Nagetiere verändern die Landschaften massiv, indem sie Dämme errichten und damit zahlreiche neue Seen schaffen. Das könnte Folgen für die gefrorenen Böden und das Klima der Zukunft haben.

Verbaute Fliessgewässer: Schweiz steht europaweit an der Spitze

Im europäischen Vergleich verzeichnet die Schweiz neben Holland die höchste Dichte an Hindernissen in Fliessgewässern. Viele von ihnen könnten problemlos zurückgebaut werden,...

Steigende Wassertemperaturen bedrohen Vermehrung vieler Fischarten

Die Folgen des Klimawandels für die globalen Fischbestände sind viel grösser als bisher angenommen. Weil paarungsbereite Fische und ihr Nachwuchs besonders wärmeempfindlich sind, könnten künftig bis zu 60 Prozent aller Arten gezwungen sein, ihre angestammten Laichgebiete zu verlassen.

Erfolg: Moratorium für Wasserkraftprojekte in Bosnien-Herzegowina beschlossen

Das Parlament der Föderation in Bosnien-Herzegowina hat Ende Juni ein Moratorium für alle neuen Kleinwasserkraftwerke im Land beschlossen. Das heißt, es werden keine neuen Kraftwerke mehr genehmigt und bei bereits genehmigten Projekten soll überprüft werden, ob die Genehmigung rechtens war oder nicht. Damit kommt das Parlament einer langjährigen Forderung von Umweltschützern und großen Teilen der Bevölkerung nach.

Fische leiden unter zu warmem Frühling

Der viel zu warme Frühling hat bereits zu ersten trockenen Bächen und zu knappen Wasserbeständen geführt. Bäche und Flüsse mit zu wenig Wasser bedrohen den Lebensraum der Fische und anderer Wasserlebewesen.

Geschiebesanierung schafft wertvolle Lebensräume

Der Geschiebehaushalt vieler Fliessgewässer ist beeinträchtigt und muss saniert werden. Denn nur bei genügend Geschiebe können vielfältige Lebensräume wie Kiesbänke entstehen. Der Kanton Zürich ist auf die Mitwirkung der Gemeinden bei der Umsetzung von Sanierungsmassnahmen angewiesen.

Der Auenboden ist Boden des Jahres 2020

Anlässlich des Weltbodentags vom 5. Dezember 2019 ernannte die Bodenkundliche Gesellschaft der Schweiz (BGS) den Auenboden zum Boden des Jahres 2020. Ein Auenboden bildet(e) sich in Flusstälern, die im natürlichen Zustand sehr dynamische Naturräume sind. Das Bodenprofil zum Boden des Jahres wurde im Auenschutzpark Aargau in Villnachern aufgenommen.

Ein Land voller Hindernisse

Am «Internationalen Aktionstag gegen Staudämme» wird jedes Jahr weltweit am 14. März auf die negativen Auswirkungen von Staudämmen hingewiesen. In der Schweiz, dem Land der Staudämme, sind die heimischen Fische mitunter am meisten betroffen. Viele Fischarten gelten deshalb als bedroht oder sind bereits ausgestorben.
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