Dossier: Hitzesommer

WWF fordert vom Bundesrat: Kein Kaputtsparen beim Klimaschutz

Der Klimawandel ist auch in der Schweiz längst spürbar: Bereits im Frühjahr sorgten tiefe Pegelstände im Bodensee und Niedrigwasser im Rhein für Schlagzeilen. Rekordverdächtige...

Im Sommer sind manche Städte unerträglich heiss

Vom 2. bis 7. Juni ist die Schweiz nach Basel und Zürich eingeladen, um sich über das Potenzial für die Hitzeminderung und für mehr...

Trockenheit und Hitze führen zu neuen Landschaftsbildern

Die in den letzten 20 Jahren zunehmend lang andauernden Hitze- und Trockenheitsperioden verändern die Landschaft in bereits sichtbarer Weise. Im Mittelland ist eine «Toskanisierung»...

Hitzesommer 2018 hinterlässt Spuren

Der warme und trockene Sommer 2018 hat in den verschiedenen Ökosystemen deutliche Spuren hinterlassen. ETH-​Forschende stellen fest, dass auch in höheren Lagen künftig mit negativen Folgen zu rechnen ist, wenn sich das Klima weiter erwärmen wird.

Bei der nächsten Hitzewelle zählt jeder Baum

Ein besonders warmer Winter geht zu Ende und für den kommenden Sommer werden Höchsttemperaturen prognostiziert. Kann man kühle Orte schaffen, die dieser Tendenz entgegenwirken? Mittels eines Simulationsprogramms kann detailliert vorausgesagt werden, welcher Bodenbelag und welche Begrünung die besten Erfolge versprechen. Am Beispiel des Münsterplatzes in Zürich haben ForscherInnen die Berechnung nun durchgespielt.

Fische brauchen kühles Wasser

Nicht nur die Lufttemperatur erreichte im Sommer 2018 Spitzenwerte, sondern auch die Wassertemperaturen. Der aussergewöhnliche Sommer setzte den Fliessgewässern und seinen Bewohnern im Kanton Zürich besonders stark zu. Vor allem kälteliebende Fischarten wie die Bachforelle und die Äsche litten unter den extremen Wetterbedingungen.

Wieviel Wasser ist zu wenig?

Die ungewöhnliche monatelange Regenarmut sowie die ausserordentliche Hitzeperiode beeinträchtigten 2018 die Oberflächengewässer erheblich, das zeigt das Beispiel Aabach bei Mönchaltorf. Ungenügend verdünntes Abwasser belastete die Wasserorganismen zusätzlich. Wie reagierten die Gemeinden? Wie wirkten Massnahmen wie die Notbewässerung, und wie kann man sich für künftige Trockenperioden wappnen?

Borkenkäfer, Zwangsnutzung und Waldbrandgefahr

Bei extremer Trockenheit wachsen die Wälder schlechter und werden anfällig auf Schädlinge wie den Borkenkäfer. Wegen Waldbrandgefahr wurde im letzten Sommer ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe ausgesprochen. Als langfristige Strategie bleibt vor allem die vorbeugende Verjüngung des Waldes mit weniger anfälligen Baumarten.

Klimawandel bedroht Überleben der Delphine

Viele von uns zählen die geselligen und intelligenten Delfine zu ihren Lieblingstieren. Nun zeigen Forscher auf, dass auch die Säuger unter dem Klimawandel leiden. Delfine in Westaustralien haben nach einer Hitzewelle im Meer deutlich weniger Junge zur Welt gebracht als in den Jahren zuvor.

Borkenkäferbefall verdoppelte sich 2018

Der Borkenkäfer setzt seinen Vormarsch fort. Mit landesweit 735’000 m3 vom Buchdrucker befallenem Fichtenholz war die Holzmenge 2018 mehr als doppelt so gross wie im Vorjahr. Somit ist der höchste Stand seit 2006 erreicht.