Dossier: Nachtfalter

Luftverschmutzung macht Blütenduft für Falter unattraktiv

Luftverschmutzung und hohe Ozonwerte wirken sich auf die chemische Kommunikation zwischen Blüten und Bestäubern aus. Forschungsergebnisse zeigen, dass Tabakschwärmer den Duft ihrer ansonsten bevorzugten Blüten nicht mehr mögen, wenn er durch Ozon verändert worden war. Die Falter können aber lernen, dass auch diese Blüten Nektar als Belohnung bieten.

Die komplexen Klangwelten der Fledermäuse

Zwei Schatten umschwirren sich in der Abenddämmerung. In einem wilden Tanz von Jäger und Beute jagt eine Fledermaus einen Nachtfalter. Eine Verfolgungsjagd wie diese lässt das Herz von Holger Goerlitz höherschlagen. Der Leiter einer Emmy Noether Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen erforscht, wie sich Fledermäuse und Insekten gegenseitig mithilfe von Schall wahrnehmen.

Jeder Nachtfalter flieht anders

Nachtfalter - sie sind auf der Flucht vor ihren jagenden Räubern, den Fledermäusen. Doch nicht alle fliehen gleich. Das haben Wissenschaftler*innen vom Max-Planck-Institut für Ornithologie herausgefunden. Mit ihrem individuellen Ausweichmanöver im Flug machen sie sich unberechenbar für ihre Jäger und schützen so die ganze Nachtfaltergemeinschaft.

Tropische Nachtfalter sind in den Bergen grösser

Eine neue Studie hat den Zusammenhang zwischen der Grösse von tropischen Schmetterlingen und ihrer Höhenverbreitung untersucht. Unter anderem stellte sich heraus, dass die Nachtfalter in der Höhe grösser sind. Es gilt: Die Temperatur-Grössen-Regel.
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