Dossier: Neonicotinoid

Petition gegen eine Wiederzulassung von Neonikotinoiden

Vor zwei Jahren wurden Neonikotinoide in Europa und in der Schweiz verboten, weil mehr als 1'200 wissenschaftliche Studien nachgewiesen haben, dass eines der darin...

Alarmierende Langzeitwirkungen von Insektengiften auf Ameisen

Forschende des Instituts für Bienengesundheit der Universität Bern zeigen in einer Studie, dass schon geringe Rückstände von Neonikotinoid-Insektengiften die Schwarze Gartenameise nachhaltig beeinträchtigen. Die...

Neonikotinoide verzögern Larvenentwicklung von Honigbienen

Dank einer neu entwickelten Videotechnik konnte erstmals die komplette Entwicklung einer Honigbiene im Bienenstock aufgezeichnet werden. Dabei stellten die Forscher fest, dass bestimmte Pflanzenschutzmittel – Neonikotinoide – das Verhalten der Ammenbienen veränderten: Sie fütterten die Larven seltener. Die Larven benötigten bis zu 10 Stunden länger in ihrer Entwicklung. Eine längere Entwicklungszeit im Stock kann den Befall mit Bienenschädlingen wie der Varroa-Milbe begünstigen.

Neonicotinoide in Honigproben aus aller Welt nachweisbar

Die Analyse von Honigproben belegt: Eine hohe Neonicotinoid-Belastung findet sich nicht nur in Regionen, in denen viel gespritzt wird, sondern in jedem Winkel der Welt. Neonicotinoide sind Insektizide, mit welchen das Saatgut von Pflanzen wie Raps, Sonnenblumen und Mais oft schon präventiv behandelt wird.
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