Dossier: Wasserverbrauch

Klimaschonend wohnen

Wie wir heute wohnen, frisst Energie. Auf das eigene Leben zugeschnittene Massnahmen können jedoch die persönliche Umweltbelastung verringern. Wir geben einen Überblick und einige wertvolle Tipps.

10 Milliarden Menschen ernähren, ohne den Planeten zu schädigen?

«Ja, es ist möglich, eine angemessene und gesunde Ernährung für jeden Menschen bei weitgehend intakter Biosphäre bereitzustellen», sagen Forschende des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Es braucht aber eine technologische und soziokulturelle Kehrtwende. Fast fünfzig Prozent der derzeitigen Nahrungsmittelproduktion ist schädlich für unseren Planeten – sie führt zum Verlust biologischer Vielfalt, setzt den Ökosystemen zu und verschärft die Wasserknappheit.

Wieviel Wasser ist zu wenig?

Die ungewöhnliche monatelange Regenarmut sowie die ausserordentliche Hitzeperiode beeinträchtigten 2018 die Oberflächengewässer erheblich, das zeigt das Beispiel Aabach bei Mönchaltorf. Ungenügend verdünntes Abwasser belastete die Wasserorganismen zusätzlich. Wie reagierten die Gemeinden? Wie wirkten Massnahmen wie die Notbewässerung, und wie kann man sich für künftige Trockenperioden wappnen?

Urbanisierung führt zu Wasserknappheit auf dem Land

Die weltweit zunehmende Urbanisierung steigert die Nachfrage nach Wasser in den Städten. Dies führt dazu, dass immer mehr Wasser aus den ländlichen Gegenden in die Städte abgeleitet wird. So erhöht sich auf dem Land das Risiko für Dürren und das Konfliktpotential steigt.

Der Einfluss des Klimawandels auf das Grundwasser – eine tickende Zeitbombe

Eine Studie hat erstmals untersucht, was für ein Einfluss der Klimawandel auf das Grundwasser hat. Die Ergebnisse sind besorgniserregend. Zwar ist nicht unsere Generation davon betroffen, aber in circa 100 Jahren sind die Klimaveränderungen auf das grösste Frischwasserreserve der Erde deutlich spürbar.

Die Jeans-Produktion schadet unserem Planeten

In einer Mehrheit der Kleiderschränke ist sie zu finden: die Blue Jeans. Doch bei deren Herstellung werden Chemikalien freigesetzt, unter denen die Umwelt und auch die Arbeiter leiden. Zusätzlich werden Unmengen an Ressourcen für die Baumwollproduktion verbraucht. Dabei gibt es bereits nachhaltigere Herstellungsprozesse.

Das Wasserschloss Europas steht unter Beschuss

Es ist unbestreitbar, dass das Wasserschloss Schweiz schlechte Zeiten durchlebt. Aber wie wird sich unsere Rolle als Wasserschloss Europas angesichts des voranschreitenden Klimawandels entwickeln? Der diesjährige eco.naturkongress hat versucht, Aufschluss zu geben.

Beschneiungsanlagen verpulvern grosse Wassermengen

Rund 40 Prozent der Schweizer Pistengebiete müssen künstlich beschneit werden. Kein Wunder angesichts steigender Temperaturen und abnehmenden Niederschläge während den Wintermonaten. Bei der Beschneiung geht jedoch ein Drittel der eingesetzten Wassermengen verloren.
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