Dossier: Wasserkraft

Erfolg: Moratorium für Wasserkraftprojekte in Bosnien-Herzegowina beschlossen

Das Parlament der Föderation in Bosnien-Herzegowina hat Ende Juni ein Moratorium für alle neuen Kleinwasserkraftwerke im Land beschlossen. Das heißt, es werden keine neuen Kraftwerke mehr genehmigt und bei bereits genehmigten Projekten soll überprüft werden, ob die Genehmigung rechtens war oder nicht. Damit kommt das Parlament einer langjährigen Forderung von Umweltschützern und großen Teilen der Bevölkerung nach.

Parlament begräbt den ökologischen Ersatz bei der Wasserkraft

Bei der Neukonzessionierung von Wasserkraftanlagen braucht es in Zukunft faktisch keine ökologischen Ersatzmassnahmen mehr. Diesen Entscheid fällte der Nationalrat in der Wintersession....

Initiative Rösti schwächt Verursacherprinzip und schädigt Artenvielfalt

Der Nationalrat hat am 19. September 2019 die Parlamentarische Initiative Rösti verabschiedet. In zahlreichen Fällen will er die Betreiber von Wasserkraftanlagen von ihren Ersatzpflichten gemäss Natur- und Heimatschutzgesetz entbinden. Die massive Beeinträchtigung der Schweizer Fleissgewässer durch die intensive Wasserkraftnutzung würde damit auf Jahrzehnte hinaus zementiert. Stimmt auch der Ständerat zu, wird ein bewährtes Vorgehen zur Minderung der ökologischen Folgen der Wasserkraftnutzung abgeschafft.

Unterschreiben Sie für die Rückkehr des Lachses

Die drei Kraftwerke der Electricité de France blockieren nach wie vor die Rückkehr des Lachses in den Rhein. Eine Petition an den Bundesrat kämpft...

Fall Grimsel-Staumauer geht vor Bundesgericht

Nachdem das Verwaltungsgericht des Kantons Bern der Erhöhung der Grimsel-Staumauer zugestimmt hat, ziehen Naturschutzorganisationen den Fall vor Bundesgericht. Der Konflikt um die Wasserkraftnutzung...

Aqua Viva fürchtet Dammbruch im Gewässerschutz

In ihrem Jahresbericht zeigt Aqua Viva, dass der Erhalt und die Wiederherstellung natürlicher Gewässerlebensräume immer häufiger konkurrierenden Interessen zum Opfer fallen. Die Gewässerschutzorganisation wirft der Politik vor bestehendes Recht nicht konsequent umzusetzen .

Sedimentspülungen gefährden Insektenvielfalt

Wasserlebewesen sind an raue Umweltbedingungen im Gebirge angepasst und tolerieren ein gewisses Mass an Störungen. Doch es kann auch zu viel werden, wie ein Beispiel aus der Westschweiz zeigt: Das regelmässige Spülen von Wasserfassungen führt zu einem dramatischen Rückgang der Insekten.

Wasserkraftwerke sollen Pflichten gegenüber der Natur einhalten

Nationalrat Albert Rösti will das Wasserkraftgesetz ändern. Bestehende Wasserkraftwerke sollen ihre Eingriffe in schutzwürdige Lebensräume künftig nicht mehr ersetzen müssen. Naturschutzorganisationen lehnen eine solche Änderung entschieden ab.

Kraftwerk Rheinau: Jetzt reicht’s!

Das Kraftwerk Rheinau wird seit mehr als einem halben Jahrhundert fast ohne Restwasser betrieben. Sämtliche Fristen zur Behebung der prekären Zustände sind ungenutzt verstrichen. Aqua Viva erwägt nun eine Klage.

Mit langfristigen Trockenheitsprognosen die Wasserkraft stärken

Ein neu entwickeltes hydrologisches Modell, kann Trockenheitsperioden über mehrere Wochen im Voraus prognostizieren. Dadurch können Wasserkraftwerke die Wasserverfügbarkeit besser einschätzen und so rentabler betrieben werden.
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