Das Bundesamt für Umwelt veröffentlichte die aktualisierte Rote Liste der Fische und Rundmäuler der Schweiz. Seit 2007 hat sich der Zustand weiter verschlechtert. Mittlerweile sind zwei Drittel der Arten ausgestorben oder gefährdet.
Aktuell wiederholt sich eine jährliche Tragödie: Bei ihrer Wanderung flussabwärts werden unzählige Aale durch Kraftwerksturbinen im Rhein verletzt, verstümmelt oder getötet. Aqua Viva fordert...
Am «Internationalen Aktionstag gegen Staudämme» wird jedes Jahr weltweit am 14. März auf die negativen Auswirkungen von Staudämmen hingewiesen. In der Schweiz, dem Land der Staudämme, sind die heimischen Fische mitunter am meisten betroffen. Viele Fischarten gelten deshalb als bedroht oder sind bereits ausgestorben.
Fische sind Wandertiere und aufgrund ihrer Biologie auf eine intakte Vernetzung der Fliessgewässer angewiesen. Nicht nur bekannte Langstreckenwanderer wie der Lachs oder der Aal sind sehr mobil, praktisch alle einheimischen Fischarten wandern - je nach Art und Altersstufe unterschiedlich weit.
Die Niederlande stimmen einer teilweisen Öffnung der Haringvlietschleuse zu und ermöglichen dem Lachs so, rheinaufwärts in sein Heimatgewässer zu gelangen und sich dort zu vermehren. Nun sind Deutschland und Frankreich am Zug, die für die Wanderfische dringend benötigte Fischpässe zu realisieren.
Bis 2030 soll bei den schweizerischen Wasserkraftanlagen die freie Fischwanderung – die so genannte Fischgängigkeit – wiederhergestellt sein. Ein Dossier des BAFU zeigt auf, wie es heute um die Fischgängigkeit steht.
Die Trockenheit schlägt zu: Das Fischsterben im grossen Stil hat begonnen. Stark betroffen ist der Rhein zwischen Untersee und Rheinfall mit dem national grössten...