Dossier: Stiftung Landschaftsschutz Schweiz

Trockenheit und Hitze führen zu neuen Landschaftsbildern

Die in den letzten 20 Jahren zunehmend lang andauernden Hitze- und Trockenheitsperioden verändern die Landschaft in bereits sichtbarer Weise. Im Mittelland ist eine «Toskanisierung»...

Alleen im Val-de-Ruz sind Landschaft des Jahres 2022

Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz verleiht den Preis "Landschaft des Jahres 2022" an die Alleenlandschaften im Val-de-Ruz. Die Auszeichnung würdigt die langjährigen Bemü- hungen um die Wiederherstellung, Verjüngung und Pflege der Alleen und Baumreihen, die der Landschaft des Val-de-Ruz ihren einzigartigen Charakter verleihen.

Biodiversitätsinitiative: Gegenvorschlag des Bundesrats ist ungenügend

Der Bundesrat hat seinen indirekten Gegenvorschlag zur Biodiversitätsinitiative vorgestellt. Er anerkennt, dass der Biodiversitätsverlust gross ist. Dennoch will er nur zögerlich handeln und verzichtet...

Landschaft des Jahres 2021

Die Tourismusinfrastrukturlandschaft Chäserrugg wurde zur «Landschaft des Jahres 2021» ausgezeichnet. Damit würdigt die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz die behutsame Erneuerung der Tourismusinfrastruktur in einer hochsensiblen Landschaft im oberen Toggenburg.

Biodiversitäts- und Landschaftsinitiative eingereicht

Mit zusammen mehr als 213 000 beglaubigten Unterschriften haben BirdLife Schweiz, Pro Natura, die Stiftung Landschaftsschutz und der Schweizer Heimatschutz am 8. September die...

Neue Karte mit Ruhegebieten des Mittellandes

Infrastrukturfreie Gebiete im Mittelland werden immer weniger. Die «Tranquillity Map» identifiziert zwar 53 «ruhige» Gebiete, die wenig zerschnitten und verbaut sind. Doch die Karte zeigt auch die hohe Lärmbelastung des Mittellandes. Sie dient Gemeinden als wichtiges Planungsinstrument zum Schutz wertvoller, ruhiger Erholungsgebiete.

Tourismus nach Corona: Erholung vor eigener Haustüre statt Grossprojekte in den Alpen

Ein Paradigmenwechsel im Tourismus ist dringend nötig: Die Corona-Pandemie hat verdeutlicht, wie anfällig und zukunftslos der auf die Fernmärkte ausgerichtete Massentourismus ist. Touristische Grossprojekte, welche Natur und Landschaft zerstören, dürfen nicht weiter gefördert werden. Ein sanfter Tourismus im Mittelland schützt die Umwelt und entlastet den Alpenraum. Das diesjährige «Feuer in den Alpen» der Alpenschutzorganisationen CIPRA, Mountain Wilderness und der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz findet deshalb am 8. August nicht in den Alpen statt, sondern mit Blick auf die Alpen auf dem Bantiger.

Hängebrücke Küsnachter Tobel: Beschwerde der Stiftung Landschaftsschutz gutgeheissen

Das Zürcher Verwaltungsgericht hat die Beschwerde der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL) gegen die Hängebrücke über das Küsnachter Tobel gutgeheissen. Die Hängebrücke ist damit aber noch nicht vom Tisch. Der Ball liegt nun wieder bei der Gemeinde. Will sie am Projekt festhalten, muss sie ein Gutachten bei der kantonalen Natur- und Heimatschutzkommission einholen und eine Rodungsbewilligung beantragen.

Umweltverbände wehren sich gegen «Möblierung» der Schynschlucht

Unter dem Namen «Aventura Alvra» ist zwischen den Solisbrücken und der Staumauer eine neue touristische Nutzung geplant. Eine Erlebnis- und Vergnügungsanlage mit zwei Hängebrücken und einer Felskaverne samt Plattform soll entstehen. Mountain Wilderness und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz erachten diese Möblierung der Schynschlucht als nicht bewilligungsfähig.

Landschaft des Jahres 2020

Die Hangbewässerungslandschaft der Oberwalliser Sonnenberge sind ein Kulturgut von europäischer Bedeutung. Diese schweizweit einzigartige Kulturlandschaft mit ihren spektakulären Suonen vereinigt eine jahrhundertealte Bewässerungstradition mit hoher landschaftlicher Vielfalt und einzigartigem Artenreichtum - für die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz genug Gründe, sie zur «Landschaft des Jahres 2020» zu küren.