Dossier: Insektensterben

Weltneuheit: BirdLife Schweiz präsentiert den Insektenflugsimulator

Weltpremiere im Naturzentrum Neeracherried: BirdLife Schweiz und der Zürcher Regierungsrat Martin Neukom weihten den Insektenflugsimulator «Birdly Insects» ein. Auf dem Insektenflugsimulator kann man als Schmetterling durch eine spektakuläre virtuelle Naturlandschaft fliegen.

Klimawandel bringt Speiseplan von Vögeln durcheinander

Das Insekten-Buffet wird früher eröffnet, ist nicht mehr so vielfältig und nur noch halb so voll. So könnte man die Situation beschreiben, die Kleinvögel in unseren Breitengraden während der Brutzeit antreffen. Ryan Shipley vom Wasserforschungsinstitut Eawag hat untersucht, wie sich der Klimawandel auf das Nahrungsangebot brütender Vögel auswirkt.

Lichtverschmutzung ist auch unter Wasser ein Problem

Lichtverschmutzung – also zu viel künstliches Licht zur falschen Zeit am falschen Ort – ist vermutlich ein Grund für das weltweite Insektensterben. Denn viele Fluginsekten sind lichtempfindlich und werden von künstlichen Lichtquellen angezogen wie von Staubsaugern und fehlen dann in ihrem Lebensraum.

Immer stiller und eintöniger: Insekten in der Schweiz

Die Situation der Insekten in der Schweiz sei besorgniserregend, schreiben Forschende im ersten umfassenden Zustandsbericht «Insektenvielfalt in der Schweiz». Sie haben die verfügbaren Daten der Roten Listen, von Monitoringprogrammen und Studien analysiert. Demnach gingen Vielfalt und Grösse der Insektenbestände vor allem im Mittelland stark zurück, mittlerweile aber auch im Jura und in den Alpen.

Grosser Einsatz für seltene und gefährdete Tagfalter

Der mit 50'000 Franken dotierte Elisabeth und Oscar Beugger-Preis 2020 geht an den Verein Schmetterlingsförderung im Kanton Zürich. Dieser schafft mit seinem «Landschaftsprojekt im Oberen Tösstal» Lebensräume für Insekten und trägt dazu bei, dass schützenswerte Arten wie der Rundaugen-Mohrenfalter im Kanton Zürich überhaupt noch vorkommen.

Gentech-Mais bedroht Schmetterlinge

Viele Schmetterlings- und Mottenarten in Europa sind bedroht. Eine neue Studie zeigt, dass ein grossflächiger Anbau von gentechnisch verändertem Mais eine zusätzliche Bedrohung darstellen könnte.

Alarmierende Langzeitwirkungen von Insektengiften auf Ameisen

Forschende des Instituts für Bienengesundheit der Universität Bern zeigen in einer Studie, dass schon geringe Rückstände von Neonikotinoid-Insektengiften die Schwarze Gartenameise nachhaltig beeinträchtigen. Die...

Insekten – noch viel artenreicher als gedacht!

Es gibt viele Insekten, sehr viele sogar. Jedes Kind weiss das, denn es kreucht und fleucht scheinbar überall. Insekten sind aber nicht bloss zahlreich,...

«Die zentrale Futterbasis für viele Insekten ist fast flächendeckend weggebrochen»

Ein Gespräch mit Dr. Peter Duelli und Dr. Andreas Müller über ihre Liebe zu Insekten, die Interpretation von Datensätzen und die Rolle von Insekten in den nationalen Monitoringprogrammen.

Insektensterben auch im Wald

Auf vielen Flächen tummeln sich heute etwa ein Drittel weniger Insektenarten als noch vor einem Jahrzehnt. Vom Artenschwund betroffen sind vor allem Wiesen, die...
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