Dossier: Citizen Science

Bestäuber in der Stadt Zürich erforschen

Das Projekt «Schwalbenschwanz & Seidenbiene» will mit der Bevölkerung Schmetterlinge und Wildbienen erforschen und herausfinden, wie diese wichtigen Insekten in der Stadt gefördert werden können. Dabei wird die Stadtzürcher Bevölkerung aufgeru­fen, Wildbienen- und Schmetterlings-Beobachtungen auf der Plattform zuerich.stadtwildtiere.ch zu melden.

Bevölkerung hilft bei der Bekämpfung des Japankäfers

Agroscope lanciert ein innovatives Tool, um die Ausbreitung des Japankäfers zu überwachen. Der Schädling tritt seit einigen Jahren auch im Tessin auf. Deshalb startet dort ein Citizen-Science-Projekt, das auf die Unterstützung der Tessiner Bevölkerung zählt.

Botanische Spurensuche in den beiden Basel

Bereits 1622 wurde in Basel die ersten Lokalfloren erstellt. Seither hat sich vieles verändert. So sind seit Jahrzehnten weite Teile der beiden Basel nicht mehr umfassend botanisch untersucht worden. Jetzt wird diese Pflanzenwelt genauer unter die Lupe genommen: Das Projekt «Flora beider Basel» startet mit einer Informationsveranstaltung am 11. Juni.

Wie beeinflussen Landschaften unser Wohlbefinden?

Die Wahrnehmung der Umgebung hat einen direkten Einfluss auf das körperliche und geistige Wohlbefinden des Menschen. Ein Team der Universität Zürich hat ein Bürgerwissenschaftsprojekt gestartet, um Daten über die Wahrnehmung von Landschaften zu erheben.

Igel unter Druck – Wie können wir helfen?

Der Frühling ist da und mit ihm erwachen die Igel aus dem Winterschlaf. Sie lassen sich in den Abendstunden vielerorts leicht beobachten, selbst mitten in den Städten. Obwohl neue Forschungsergebnisse einen besorgniserregenden Abwärtstrend der Igelpopulationen aufzeigen, können wir alle in der eigenen Umgebung etwas für die kleinen Fussgänger tun.

Igelpopulation auch in Städten unter Druck

Igel leben heute im Siedlungsraum in höherer Dichte als in ländlichen Gebieten. Doch selbst hier geraten Igel zunehmend unter Druck. Eine neue Studie aus der Stadt Zürich zeigt, dass die Igelpopulation hier über die letzten 25 Jahre um 40% abgenommen hat und die Fläche, welche von Igeln besiedelt wird, um 18% geschrumpft ist.

Erste nationale Abendsegler-Zählung

Grosse Abendsegler gehören zu den grössten einheimischen Fledermausarten. Bereits in der Dämmerung fliegen sie aus ihren Quartieren aus und sind am Abendhimmel gut beobachtbar. Trotzdem ist kaum etwas über die Bestandesgrössen oder -veränderungen dieser migrierenden Art bekannt. Die erste nationale Zählaktion soll dies ändern.

Tigermücke melden – was muss ich tun?

Wer eine Tigermücke entdeckt, kann und soll den Fund elektronisch unter www.muecken-schweiz.ch mit einer Nahaufnahme melden. So können neu auftretende Tigermücken-Populationen früh entdeckt werden, so dass sich die exotischen Plagegeister möglichst nicht etablieren können.

Heckengeister & Klettermeister – bitte melden!

Sie haben Kulleraugen, sind charismatisch und unverwechselbar: Unsere einheimischen Bilche. Es handelt sich dabei um Siebenschläfer, Haselmaus und Gartenschäfer. Wie geht es diesen Arten und wo kommen sie heute noch vor? Um mehr über die aktuelle Verbreitung unserer Bilche zu erfahren, ruft das Naturmuseum Solothurn die Bevölkerung auf, Beobachtungen aus dem Kanton Solothurn sowie dem Berner Mittelland und Berner Jura zu melden. Die neugewonnenen Informationen werden für den Schutz und Fördermassnahmen dieser Arten eingesetzt. Auf die Beobachtung eines Gartenschläfers aus dem Jurabogen ist gar eine Belohnung ausgesetzt.

Berner Waldameisen – bitte melden!

In den vergangenen Wochen lernten viele, den Wald als Naherholungsgebiet zu schätzen. Er bietet eine ausgezeichnete Möglichkeit, die einheimische Tierwelt besser kennen zu lernen. Und wer Waldameisen-Hügel entdeckt, kann zusätzlich einen Beitrag an die Wissenschaft leisten.
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