Dossier: Biodiversität

Felche – Fisch des Jahres 2022

Die Schweiz ist eine Felchen-Hochburg. Einerseits ist die Felche der wichtigste Brotfisch, anderseits Botschafterin der Biodiversität. Ausgerechnet dieser Fisch ist unter Druck. Deshalb hat ihn der Schweizerische Fischerei-Verband zum Fisch des Jahres 2022 gewählt.

Runder Tisch Wasserkraft: Bund hat Biodiversitätskrise vergessen

Am Runden Tisch Wasserkraft haben sich offenbar unterschiedliche Akteure auf Grundsätze und eine Liste potenzieller Projekte im Bereich der Speicherwasserkraft geeinigt. Als Ergebnis wird eine Nutzungsplanung mit flankierenden Massnahmen zur Reduktion der damit verbundenen Biodiversitätsschäden präsentiert. Die dringend nötige Schutzplanung hingegen fehlt.

An wichtigen Themen vorbeigelehrt

Die praktische Landwirtschaft tut sich nach wie vor schwer mit Themen wie Biodiversität und Klima. Das spiegelt sich auch in der klassischen Ausbildung wider, wo eine ökologische Landwirtschaft noch immer als Spezial- und nicht als Normalfall behandelt wird.

Schutzgebietsfläche: Dringender Nachholbedarf für die Schweiz

Um den Verlust der Biodiversität aufzuhalten, braucht es in der Schweiz deutlich mehr Schutzgebietsfläche, die auch besser vernetzt ist.

Hotspot Naturgarten – Herbstputz im Garten schadet den Zarten

Zurzeit liest man viele Berichte in Zeitungen, Gartenfachschriften, Newslettern von Gartenzentren, auf homepages von Fachstellen und Gemeinden usw., wie man seinen Garten wintertauglich machen soll.

Weltneuheit: Insekten-Flugsimulator

BirdLife Schweiz realisiert zusammen mit Somniacs eine Weltneuheit: einen Insekten-Flugsimulator, mit dem man als Schmetterling durch eine Blumenwiese fliegen kann. Dabei kann man die Freuden und Leiden der Insekten hautnah erleben. Um dieses Projekt zu realisieren, läuft jetzt ein Crowdfunding mit tollen Belohnungen. Alle sind eingeladen, mitzumachen.

Kreative Insektenförderung

Landwirtinnen und Landwirte im Kanton Graubünden setzen diesen Sommer stehengelassene Wiesenstreifen für Insekten in Szene. Mit der Teilnahme am Mahdreste-Wettbewerb «Kreative Insektenförderung» von Pro Natura Graubünden zeigen sie, wie kreative Insektenförderung in der Landwirtschaft funktioniert.

Besitzen Sie Land? Fördern Sie die Artenvielfalt auf Ihrem Grundstück!

Bitte weitersagen: Pro Natura sucht mit dem Projekt «Biodiversität verpachten» engagierte Personen, die mehr Natur auf ihr mindestens 1000 Quadratmeter grosses Grundstück bringen möchten....

Libellen: Gewinner und Verlierer der Umweltveränderungen

In den letzten 35 Jahres hat sich bei der Verteilung der Libellenarten viel getan. Einige Libellenarten leiden unter dem Verlust ihres Lebensraumes, während andere Arten von verbesserter Wasserqualität und wärmerem Klima profitieren. So wurden Rückgänge vor allem bei Arten an stehenden Gewässern verzeichnet. Zuwächse gab es hingegen bei Libellen, die an Fließgewässern leben und wärmere Temperaturen bevorzugen.

Erster Binding Preis geht an «Natur findet Stadt»

100'000 Franken für ein herausragendes Projekt für Biodiversität im Siedlungsraum: Das Projekt «Natur findet Stadt», das vom Naturama Aargau in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern umgesetzt wird, gewinnt den Binding Preis für Biodiversität 2021. Sein cleveres Konzept hat innert Kürze grosse Wirkung entfaltet. 15 Gemeinden und über 250 Private gestalteten bereits ihre Flächen für mehr Natur und Lebensqualität um.
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