Dossier: Biodiversität

Wohnort Plastikmüll: Neue Biodiversität in der Tiefsee

Plastikmüll in den Ozeanen der Erde sammelt sich auch in der Tiefsee und gefährdet die dort lebenden Organismen. Forscher berichten, dass sich Anhäufungen von...

Bund stoppt Informationsprojekt zur Biodiversität

Geplant war eine grosse, mehrjährige Kampagne über den Wert der Biodiversität. Obwohl das BAFU die Arbeiten bereits vor einem Jahr ausgeschrieben hatte, wurde das Projekt jetzt abgebrochen - aus politischen Gründen. In die Quere kam die eingereichte Biodiversitätsinitiative.

Biodiversität: Rote Karte für die Schweiz

Ende dieses Jahres müsste die Schweiz Bilanz ziehen, wo sie bezüglich des Schutzes ihrer biologischen Vielfalt steht. Denn die Ziele sowohl der schweizerischen Biodiversitätsstrategie...

Die ersten Blüten der Echten Osterluzei

Die Echte Osterluzei (Aristolochia clematitis) ist eine faszinierende und gefährdete Art der Schweizer Flora. Um eine Tessiner Population zu erhalten, wurden vor drei Jahren über 100 Individuen umgesiedelt. Erste Anzeichen für den Erfolg dieser Massnahme liegen nun vor.

Meilenstein für mehr Natur

Die natürliche Vielfalt im Kanton Zürich nimmt stark und rasch ab. Der Kantonsrat anerkennt das dringende Problem – und will es mit seinem Gegenvorschlag...

Naturschonender Böschungsunterhalt

Im Kanton Zürich betreibt das Tiefbauamt seit 2019 in Zusammenarbeit mit der Fachstelle Naturschutz auf rund 20 Prozent der Grünflächen entlang den Kantonsstrassen einen naturschonenden Böschungs­ unterhalt und leistet damit einen Beitrag zur Biodiversität.

Massnahmen zur Erhaltung der Biodiversität völlig ungenügend

Am 28. Oktober 2020 hätte im chinesischen Kunming die 15. Vertragsstaatenkonferenz der Biodiversitätskonvention mit einer pompösen Abschlusszeremonie geendet. Es wäre Bilanz gezogen worden zu den weltweiten Biodiversitätszielen (Aichi-Zielen), die bis Ende 2020 erreicht sein müssen. Und darauf aufbauend hätten Ziele bis 2030 beschlossen werden sollen. Hätte, wäre, würde. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Vertragsstaatenkonferenz verschoben. Das neue Datum steht noch nicht fest. Keines der Aichi-Ziele wurde seit dem Beschluss im Jahr 2010 erreicht. Daran trägt jedoch nicht das Corona-Virus schuld. Und wo steht die Schweiz?

Buchtipp «Arten vor dem Aus»

Still und oft im Verborgenen verschwinden hierzulande unzählige Tier- und Pflanzenarten. Im Buch «Arten vor dem Aus» begeben sich ExpertInnen auf die Suche nach elf verschiedenen Spezies, die kurz vor dem Aussterben stehen. Es gibt Einblick in die faszinierende Welt der Artenvielfalt und beleuchtet eine Thematik, die uns alle etwas angeht.

Globale Wildtierbestände um zwei Drittel zurückgegangen

Die untersuchten Wildtierbestände von Säugetieren, Vögeln, Reptilien, Amphibien und Fischen gehen weiterhin rapide zurück. Der Druck auf die Tierbestände durch menschliche Aktivitäten hat weiter zugenommen: Illegale Jagd, Entwaldung und umweltschädliche Landwirtschaft sind einige der Ursachen. Der neuste Living Planet Report des WWF legt die schockierenden Fakten auf den Tisch und definiert dringende Massnahmen, um den Trend bis 2030 umzukehren.

Gefährdete Pflanzenarten in der Schweiz stark im Rückgang

Die Schweizer Flora ist eine der reichsten und vielfältigsten Europas. Allerdings gelten über 700 Pflanzenarten als vom Aussterben bedroht. In einem landesweiten Projekt haben mehr als 400 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bekannte Standorte aller gefährdeten Pflanzenarten der Schweiz aufgesucht und die Populationen überprüft. Forschende der Universität Bern und das Daten- und Informationszentrum der Schweizer Flora haben nun die Ergebnisse analysiert – diese sind alarmierend.
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