Dossier: Artenschutz

Gute Entwicklung bei den Kiebitzen im Grossen Moos

Dank den Naturschutz-Massnahmen sind heute mindestens 15 Kiebitz-Brutpaare im Grossen Moos zuhause, wo es bis 2014 keine solchen Watvögel mehr gab. Dies ist somit die grösste Kiebitzkolonie des Kantons Bern. Aber auch andere Arten der Roten Liste sind dank der Schutzmassnahmen zurückgekehrt.

Der Fischotter ist zurück

Seit einigen Jahren ist klar: Der Fischotter ist zurück. Im letzten Jahrhundert wurde er als Schädling ausgerottet. Heute freuen sich auch die Fischer über seine Heimkehr.

Honigbiene offiziell wieder als Wildtier anerkannt

Die Honigbiene ist nun in der Schweiz von offizieller Seite zum heimischen Wildtier erklärt. Der konkrete Schutz und die Förderung von wildlebenden Honigbienen bleiben hingegen weiterhin grösstenteils ungeklärt und werfen in den Augen der Experten multiple Fragen auf.

Langsame Erholung der Hufeisennasen-Populationen

Die einstmals sehr häufigen Fledermäuse wurden durch den Einsatz von Pestiziden stark dezimiert. Vor rund 20 Jahren startete aus diesem Grund ein Nationales Schutz-...

Arten sind unsere Lebensgrundlage

Tier- und Pflanzenarten liefern viele Leistungen für das menschliche Wohlergehen, gehen jedoch seit Jahrzehnten kontinuierlich zurück. Grossräumige Bewertungen erfassen nur einen Teil dieser Leistungen...

Förderung für Umweltengagement im Kanton Aargau

Die Stiftung umweltengAGement vergibt jährlich zweimal Fördergelder respektive Preise für ausserordentliches Engagement für die Umwelt im Kanton Aargau. Institutionen oder Personen, deren Projekte dem...

Wildtiere: Die Gewinner und Verlierer vom 2020

Klimawandel, Wilderei und Verlust der Lebensräume gehören zu den häufigsten Bedrohungen für unzählige Arten. Der WWF zieht Bilanz und hat die Gewinner und Verlierer...

Die ersten Blüten der Echten Osterluzei

Die Echte Osterluzei (Aristolochia clematitis) ist eine faszinierende und gefährdete Art der Schweizer Flora. Um eine Tessiner Population zu erhalten, wurden vor drei Jahren über 100 Individuen umgesiedelt. Erste Anzeichen für den Erfolg dieser Massnahme liegen nun vor.

Basels wertvollstes Naturschutzgebiet durch Bauprojekt akut in Gefahr

Der ehemalige Rangierbahnhof der Deutschen Bahn in Basel ist ein ausgesprochen artenreiches Paradies für Flora und Fauna. Als Trockenwiese von nationaler Bedeutung ist er bundesrechtlich geschützt und kann aufgrund seiner ökologischen Funktion durchaus als DAS wichtigste und wertvollste Naturschutzgebiet der Region betrachtet werden. Dieses Naturjuwel soll für einen Mega-Containerterminal mit neuem Hafenbecken, das «Gateway Basel Nord» zerstört werden, ein Projekt, das ganz und gar nicht hält, was es verspricht. Die lokalen Natur- und Umweltorganisation kämpfen deshalb geschlossen gegen das unnötige Projekt, u.a. mit einem Referendum, über das die Basler Stimmbevölkerung am 29. November abstimmt.

Kehrt der Wisent bald in den Jura zurück?

Vor rund 1000 Jahren wurde der Wisent in der Schweiz ausgerottet. Ist die Wiederansiedlung der gefährdeten Tierart hierzulande möglich? Genau dies möchte der Verein «Wisent Thal» mit einer Testherde im solothurnischen Jura herausfinden. Das ambitionierte Projekt stösst auf grosses Interesse, sieht sich aber auch mit Gegenwind konfrontiert.
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