Dossier: Aqua Viva

Wieder tote Aale im Rhein

Aktuell wiederholt sich eine jährliche Tragödie: Bei ihrer Wanderung flussabwärts werden unzählige Aale durch Kraftwerksturbinen im Rhein verletzt, verstümmelt oder getötet. Aqua Viva fordert...

Meilenstein für mehr Natur

Die natürliche Vielfalt im Kanton Zürich nimmt stark und rasch ab. Der Kantonsrat anerkennt das dringende Problem – und will es mit seinem Gegenvorschlag...

Bundesgericht stoppt Pläne zur Erhöhung der Grimselstaumauer

Mit der Verhinderung der geplanten Grimselstaumauer-Erhöhung stoppt das Bundesgericht die Zerstörung wertvoller Lebensräume in einer mehrfach geschützten Berglandschaft. Aqua Viva und die Schweizerische Greina-Stiftung...

Breite Unterstützung in der Thurgauer Bevölkerung für eine natürliche Thur

Der Thurgauer Bevölkerung ist die Ökologie in und um die Thur ein grosses Anliegen, dies zeigt eine kürzlich veröffentlichte, repräsentative Umfrage des Forschungsinstituts gfs-zürich....

Hochwasserschutzkonzept «Thur+» ist ungenügend

Mit dem Hochwasserschutzkonzept Thur+ sichert der Kanton Thurgau weder den Hochwasserschutz noch sorgt er für die Wiederherstellung artenreicher Lebensräume entlang der Thur. Dies ergibt eine Analyse der Umweltschutzorganisationen und Fischereiverbände. Sie bezeichnen das Konzept als unzureichend und fordern eine grundlegende Überarbeitung.

Verbaute Fliessgewässer: Schweiz steht europaweit an der Spitze

Im europäischen Vergleich verzeichnet die Schweiz neben Holland die höchste Dichte an Hindernissen in Fliessgewässern. Viele von ihnen könnten problemlos zurückgebaut werden, da sie...

Ein Land voller Hindernisse

Am «Internationalen Aktionstag gegen Staudämme» wird jedes Jahr weltweit am 14. März auf die negativen Auswirkungen von Staudämmen hingewiesen. In der Schweiz, dem Land der Staudämme, sind die heimischen Fische mitunter am meisten betroffen. Viele Fischarten gelten deshalb als bedroht oder sind bereits ausgestorben.

Parlament begräbt den ökologischen Ersatz bei der Wasserkraft

Bei der Neukonzessionierung von Wasserkraftanlagen braucht es in Zukunft faktisch keine ökologischen Ersatzmassnahmen mehr. Diesen Entscheid fällte der Nationalrat in der Wintersession. Allerdings erst...

Initiative Rösti schwächt Verursacherprinzip und schädigt Artenvielfalt

Der Nationalrat hat am 19. September 2019 die Parlamentarische Initiative Rösti verabschiedet. In zahlreichen Fällen will er die Betreiber von Wasserkraftanlagen von ihren Ersatzpflichten gemäss Natur- und Heimatschutzgesetz entbinden. Die massive Beeinträchtigung der Schweizer Fleissgewässer durch die intensive Wasserkraftnutzung würde damit auf Jahrzehnte hinaus zementiert. Stimmt auch der Ständerat zu, wird ein bewährtes Vorgehen zur Minderung der ökologischen Folgen der Wasserkraftnutzung abgeschafft.

Fall Grimsel-Staumauer geht vor Bundesgericht

Nachdem das Verwaltungsgericht des Kantons Bern der Erhöhung der Grimsel-Staumauer zugestimmt hat, ziehen Naturschutzorganisationen den Fall vor Bundesgericht. Der Konflikt um die Wasserkraftnutzung unterhalb des...
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