Dossier: Agrarpolitik

Extreme Initiativen? Extrem sind nur die Umweltprobleme!

Jede der beiden Initiativen, Trinkwasseriniti­ative und Schweiz ohne synthetische Pestizide, hat eine besondere Stärke. Ein doppeltes Ja am 13. Juni wäre deshalb der richtige Weg, beide Verfassungsbestimmungen und damit all diese wichtigen Anliegen konkret umzusetzen.

Pestizid-Rückstände auf Bio-Flächen

Eine neue Studie zeigt, dass auch auf Bio-Landwirtschaftsflächen Pestizide messbar sind. Einige Stoffe verbleiben noch Jahrzehnte nach der Umstellung in den Böden und haben einen klar negativen Einfluss auf nützliche Bodenorganismen.

3 x Ja für unsere Umwelt – so können Sie mithelfen

Am 13. Juni 2021 können wir die Schweizer Politik in eine nachhaltigere Richtung lenken. Hierfür ist aber Ihre Hilfe notwendig. Mit diesen Schritten können...

«Schütze Wasser, Boden und Gesundheit»

Eine breite Trägerschaft lanciert unter Mitwirkung der Bevölkerung eine landesweite 2xJa-Kampagne zu den Initiativen für sauberes Trinkwasser und für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide....

Stillstand statt Wandel: Agrarlobby setzt sich wieder durch

Nun ist es definitiv: die neue Agrarpolitik AP22+ ist gescheitert. Damit entscheidet sich eine Mehrheit im Parlament für Stillstand statt Wandel in der Landwirtschaft....

EU exportiert verbotene Pestizide

Recherchen von Public Eye und Unearthed zeigen auf, dass die Europäische Union im grossen Stil hochgiftige Pestizide exportiert, die auf eigenem Boden verboten sind. Dieser Doppelstandard erlaubt es den Agrochemiekonzernen, Länder mit schwächeren Pestizidvorschriften weiter mit gefährlichen Produkten zu beliefern.

Agrarlobby setzt sich durch: Stillstand auf Kosten der Natur

Die vier Umweltorganisationen Pro Natura, WWF Schweiz, BirdLife Schweiz und Greenpeace Schweiz sind entsetzt, dass die Wirtschaftskommission des Ständerates die Beratung der Agrarpolitik AP22+ stoppen will. Das heisst, jahrelang soll nichts gegen die gravierenden Missstände in der Landwirtschaft unternommen werden. Die Kommission weigert sich damit, den Verfassungsauftrag zur Ernährungssicherheit umzusetzen. Durch die Verzögerung werden die Umweltprobleme weiter zunehmen, wird die Biodiversität weiter abnehmen und wird der Rückhalt für die Landwirtschaft in der Bevölkerung gefährdet. Inakzeptabel!

Agrarlobby stoppen – Wandel in Agrarpolitik gefordert

Überdüngung, umweltgefährdende Pestizide, schwindende Biodiversität: Es ist nicht nachhaltig, wie die intensive Landwirtschaft den Boden und die Gewässer in der Schweiz beansprucht. Die Umweltorganisationen WWF Schweiz, Pro Natura, Greenpeace und BirdLife starten deshalb ihre Kampagne «Agrarlobby stoppen» und richten einen öffentlichen Appell an alle AkteurInnen. Das Ziel ist eine zukunftsgerichtete Agrarpolitik. Über diese berät das Parlament in den kommenden Monaten. Im neuen Gesetz müssen die massiven Umweltdefizite korrigiert und dadurch die Ernährungssicherheit für künftige Generationen sichergestellt werden.

Schnippeldisko gegen Food Waste

Über 2 Millionen Tonnen Lebensmittel werden in der Schweiz jedes Jahr verschwendet. Im Schnitt geht jedes dritte Lebensmittel zwischen Feld und Teller verloren. Im Rahmen der «Essen ist politisch!» Demo am 22.2. in Bern, macht Slow Food Youth auf Food Waste aufmerksam.

Der Valentinstag im Zeichen der Turteltauben

Die Turteltauben stehen für Glück, Liebe und Frieden - und sind deshalb am Valentinstag ein oft anzutreffendes Symbol. Doch die echten Turteltauben (Streptopelia turtur) sind derzeit in einer unglücklichen Situation. Aufgrund der industrialisierten Landwirtschaft und der Wilderei verschwinden sie aus vielen Teilen der Schweiz und ganz Europas. Die global gefährdete Art ist weltweit auf der Roten Liste.
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