WWF Schweiz

Die gemeinnützige Stiftung WWF Schweiz ist die grösste Umwelt-Organisation der Schweiz. Als Teil des weltweiten WWF-Netzwerks macht sich WWF Schweiz für nationale und internationale Projekte stark.

Das globale WWF-Netzwerk unterstützt rund 1000 Projekte und ist in über 100 Ländern der Welt tätig. Der WWF Schweiz spielt in diesem Netzwerk eine führende Rolle. Er gehört zu den grössten Geldgebern für internationale Programme und entwickelt die Natur- und Umweltschutz-Arbeit mit fachlichem Wissen weiter. Der WWF Schweiz geht in vielen Belangen als gutes Beispiel voran, besonders in der Kinder- und Jugendarbeit und in der Kooperation mit Unternehmen für nachhaltigere Produkte. Auch auf lokaler Ebene ist der WWF Schweiz mit seinen kantonalen Sektionen gut verankert.

Der WWF verfolgt mit seinen Projekten auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene immer das gleiche grosse Ziel: Gemeinsam schützen wir die Umwelt und gestalten eine lebenswerte Zukunft für nachkommende Generationen. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt sich der WWF für den Erhalt der Biodiversität auf der ganzen Welt ein und hilft, unseren Ressourcenverbrauch in nachhaltige Bahnen zu lenken.

Die hoch gesteckten Ziele kann der WWF nur dank der Unterstützung aus der Bevölkerung, anderer Organisationen sowie Verbänden erreichen. Rund 270'000 Mitglieder und Supporter ermöglichen die Arbeit des WWF Schweiz.

wwf.ch

News von WWF »

Berner Konvention lehnt Herabstufung des Wolfschutzes ab

Am 29. November 2022 hat die Berner Konvention den Antrag der Schweiz zur Herabstufung des Schutzstatus des Wolfes abgelehnt. Die Umweltverbände begrüssen das und fordern vom Schweizer Parlament, diesen Entscheid in seinen Beschlüssen zum Jagdgesetz in der Wintersession zu respektieren.

Fakten zur Wolfdebatte

24 Wölfe zum Abschuss frei, vier Rudel reguliert, keine Rekurse durch die Umweltorganisationen: Die Bilanz seit Anfang Jahr zeigt deutlich, dass das bestehende Jagd- und Schutzgesetz (JSG) Eingriffe in den Wolfsbestand zulässt und Umweltorganisationen wie Pro Natura, BirdLife, Gruppe Wolf Schweiz und WWF den sachgerechten Umgang mit dem Wolf mittragen. Es braucht beim Wolf keine Jagd, wie sie beim Steinbock praktiziert wird.

Pro Natura und WWF sagen Ja zur Massentierhaltungsinitiative

Am 25. September stimmen wir über die Massentierhaltungsinitiative ab. Zu hohe Tierbestände verursachen massive Umweltauswirkungen. Deshalb empfehlen Pro Natura und WWF ein Ja. Während der Tierbestand in der Landwirtschaft in den letzten 20 Jahren um fast die Hälfte gestiegen ist, ist die Zahl der Landwirtschaftsbetriebe um 20 Prozent zurückgegangen. Dass...

Stromproduktion soll Naturschutz aushebeln

Die ständerätliche Energiekommission setzt den Schutz der Natur aufs Spiel. Gemäss ihrem Vorschlag würden Restwassermengen abgeschafft und Biotope von nationaler Bedeutung komplett der Energieproduktion untergeordnet. Umweltorganisationen wehren sich und sprechen von einem massiven Kahlschlag für die Natur. Die Revision des Energie- und Stromversorgungsgesetzes ist überfällig, nachdem das Volk bereits 2017...
Wolf

Nach Kuh-Tötung: Wie weiter mit den Wölfen des Beverin-Rudels?

Nachdem zum ersten Mal im Kanton Graubünden eine Mutterkuh von Wölfen getötet wurde, dürfen jetzt zwei Jungwölfe geschossen werden. Es wird aber auch der Ruf nach Abschuss des gesamten Rudels laut. Die Naturschutzorganisationen fordern Massnahmen innerhalb des Gesetzes, zeigen sich aber kompromissbereit.

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