Verein Naturnetz

Das Naturnetz will schweizweit ein leistungsfähiger Dienstleistungsbetrieb sein, der auf qualitativ höchstem Niveau einen ökologischen Mehrwert schafft. Der Verein initiiert aber auch aktiv eigene, kreative Naturschutzprojekte. Dazu organisiert das Naturnetz sinnstiftende, gemeinnützige Arbeitseinsätze, die den Teilnehmenden ökologische Zusammenhänge aufzeigen.

Das Naturnetz setzt sich ein für die Natur – in der Natur-, Kultur- und Siedlungslandschaft. Allen Beteiligten gemeinsam ist die Freude an der Natur und manchmal auch ein Staunen über die kleinen alltäglichen Wunder. Die länger werdenden Roten Listen zeigen, dass es um die Natur in der Schweiz nicht allzu gut bestellt ist. Das wollen wir nicht so einfach hinnehmen: Mit viel Fachwissen und noch mehr Engagement wollen wir dazu beitragen, dass auch künftige Generationen über die Wunder der Natur staunen können.

Das Naturnetz arbeitet, ausgehend von lokalen Standorten, in der ganzen Schweiz. Unser Tätigkeitsgebiet umfasst hauptsächlich die Aufwertung und den Unterhalt von Naturschutzgebieten und anderen ökologisch wertvollen Flächen. Die Arbeiten werden von kleinen Gruppen von Zivildienstleistenden unter fachkundiger Anleitung erfahrener Einsatzleiter ausgeführt, zumeist im Auftrag der öffentlichen Hand.

Daneben engagiert sich das Naturnetz auch mit eigenen Ideen und Projekten. So können wir dort, wo wir einen Handlungsbedarf oder ein grosses Potential sehen, etwas für die Natur erreichen. Diese Projekte werden über Zuwendungen und Spenden von Privaten und gemeinnützigen Organisationen finanziert.

Das Naturnetz ist ein gemeinnütziger, steuerbefreiter Verein. Spenden können von den Steuern abgezogen werden. Hauptsächlich finanziert sich das Naturnetz über Projektaufträge zur Aufwertung und Pflege von Schutzgebieten, welche für verschiedene Auftraggeber (Kantone, Gemeinden, Private) ausgeführt werden.

www.naturnetz.ch

News von Verein Naturnetz »

Biodiversitätsreiche Wiesen und Weiden – ein Gewinn für alle

Ein internationales Team hat nachgewiesen, wie wichtig die Biodiversität von landwirtschaftlich genutzten Wiesen- und Weideflächen für ein breites Spektrum von Ökosystemleistungen ist. Die Studie bestätigt: Von den 16 untersuchten ökologischen bis kulturellen Ökosystemleistungen profitieren unterschiedlichste Interessensgruppen.

Schweiz exportiert verbotene Pestizide

Ungeachtet einer Gesetzesverschärfung im Jahr 2021, exportiert die Schweiz weiterhin hierzulande verbotene und gefährliche Pestizide. Für die meisten dieser Substanzen besteht keine Bewilligungpflicht, washalb die Exporte für die Behörden und Öffentlichkeit unsichtbar bleiben. Public Eye deckt dies auf und fordert: Der Bundesrat muss die Ausfuhr aller nachweislich gesundheits- oder umweltschädlichen Giftstoffen in Entwicklungs- und Schwellenländer endlich ganz verbieten.

COP15: Der alles eintscheidende Match findet in Montréal statt

Vom 7. – 19. Dezember wird an der UNO-Biodiversitätskonferenz (COP15) in Montréal definiert, wie das weltweite Massenaussterben gestoppt und unsere natürlichen Lebensgrundlagen gerettet werden können. Pro Natura ist dabei und fordert eine Erhöhung des Schweizer Beitrags sowie mehr Aufmerksamkeit für die Biodiversitätskrise und ihre wahren Treiber.

Schweizerisches Agrarmuseum Burgrain mit Prix Expo 2022 ausgezeichnet

Die Ausstellung «Wer ist Landwirtschaft?» des Schweizerischen Agrarmuseums Burgrain wird mit dem Prix Expo 2022 der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) ausgezeichnet. Die Exposition behandelt das komplexe Verhältnis von Landwirtschaft, Gesellschaft und Umwelt. Besuchende erfahren spielerisch, was sie selbst tun können, damit unsere Landwirtschaft weiterbesteht und zugleich eine Zukunft...

Seit zehn Jahren Stillstand bei Schutzgebieten in der Schweiz

Diese Woche zieht die Berner Konvention in Strassburg Bilanz, wie weit das paneuropäische Schutzgebietsnetz Smaragd vorangeschritten ist. Auch wenn das Smaragd-Netzwerk europaweit immer weiter anwächst: Die Schweiz nimmt ihre Verpflichtung, die international prioritären Tier- und Pflanzenarten besser zu schützen, seit zehn Jahren nicht mehr wahr. Damit bleibt die Schweiz bezüglich Schutzgebieten das Schlusslicht ganz Europas und setzt ihre besonders prioritären Arten der Gefahr des Aussterbens aus.

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