Verein Hot Spots
Der Verein Hot Spots fördert Flächen und Landschaften mit hoher Artenvielfalt in der Schweiz und im grenznahen Ausland. Der Fokus liegt auf strukturreichen Kulturlandschaften, die überdurchschnittlich viele oder stark bedrohte Arten aufweisen.
Der Verein Hot Spots zählt rund 70 Mitglieder und engagiert sich in den Bereichen Erhaltung und Förderung der Artenvielfalt, Schaffung, Pflege und Aufwertung von gefährdeten Lebensräumen sowie Vernetzung bestehender Biotope und Habitate.
Ein Schwerpunkt des Vereins Hot Spots ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit (auf Gemeinde-, Kantons- und Länderebene). Daneben bietet er fachliche Unterstützung bei Aufwertungsprojekten und sichert besonders wertvolle Biotope über Landkauf und -pacht.
Seit 2002 fördert der Verein Hot Spots im Rahmen von verschiedenen Projekten bspw. Trockenstandorte, Streuobstwiesen, Lichter Wald und Kastanienselven sowie Tier- und Pflanzenarten wie Geburtshelferkröte, Uferschwalben und Orchideen.
www.hotspots-verein.ch
News vom Verein Hot Spots »
Seit 2022 läuft in Rapperswil-Jona das Projekt «Mehr Biodiversität und Vernetzung entlang von Waldwegen» vom Verein Hot Spots. Ziel ist es, die ökologisch wertvollen Lebensräume entlang von Waldwegen gezielt aufzuwerten und besser miteinander zu vernetzen.
Waldwegränder als unterschätzte Lebensräume
Das ökologische Potenzial von Strassenböschungen wurde bereits erkannt und in vielen Kantonen...
Roter Zahntrost, Schlangenmaul oder Venus-Frauenspiegel kennen heutzutage viele Leute nicht mehr. Diese Pflanzen sind Teil des Lebensraums Acker und haben viele wertvolle Eigenschaften. Doch die Vielfalt der Ackerbegleitpflanzen ist in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen.
Der Getreideanbau hat in der Schweiz eine über 7000-jährige Tradition. Bereits in der Jungsteinzeit bauten sesshafte Bauern...
Es mag überraschend klingen, aber 40% der Landschneckenarten in der Schweiz gelten als bedroht. In einem Pionierprojekt fördert der Verein Hot Spots deshalb gezielt Schneckenarten der Trockenwiesen und Ruderalflächen. Das Projekt stärkt bestehende Populationen und schafft geeignete Habitate für die bedrohten Arten.